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Binder tritt für die Freien Wähler in Berching an

Die FW in Berching wollen mit ihrem Kandidaten künftig den Bürgermeister stellen. - 08.01.2020 09:46 Uhr

Die Freien Wähler Berching haben ihre Kandidaten für die Stadtratswahlen vorgestellt. Fünfter von rechts ist Bürgermeisterkandidat Gerhard Binder.

© Foto: Toni Karg


 

Zu Beginn der Periode 2014 bis 2020 waren die FW mit fünf Stadträten vertreten, die Stadträte Fitz und Wolfrum verließen jedoch vor geraumer Zeit die Fraktion. Ab da bestand die Fraktion der FW aus Sieglinde Hollweck, Gerhard Binder und Josef Bogner.

Hier die Kandidaten: Gerhard Binder aus Berching (Bürgermeisterkandidat der FW), Sieglinde Hollweck aus Thann, Lothar Bierschneider aus Sollngriesbach, Lea Neger aus Erasbach, Petra Merkert aus Berching, Katja Schreiber aus Weidenwang, Ilja Papochkin aus Berching, Ruth Schmidtner aus Erasbach, Franz Kugler aus Sollngriesbach und Bernd Schmidtner aus Erasbach.

Binder, derzeit Leiter des Caritas Seniorenheims in der Klostergasse in Berching, will für die FW als Bürgermeisterkandidat antreten, "weil wir in unserer Großgemeinde einen anderen, einen neuen Politikstil brauchen und weil wir diesen auch wollen". Das Ziel sei bei den FW ganz klar gesetzt: "Der Mensch, der Bürger steht bei uns im Mittelpunkt, der Bürger mit seinen Fähigkeiten und Potentialen." Die FW stünden für eine Politik, die offen, ehrlich und fair sei. Offen in Sachen gegenseitiger Informationsweitergabe, die auch jeder verstehe. Offen in der Zusammenarbeit mit allen Stadträtinnen und Stadträten über Parteigrenzen hinweg, offen in der Zusammenarbeit mit den Angestellten in der Stadtverwaltung und ohne gegenseitige Vorwürfe. Berching brauche neue Schwerpunkte in der Politik und einen Masterplan, der über Legislaturperioden hinaus denkt und auch Gültigkeit hat. Große Aufgaben stünden bevor, nicht nur in der großen Politik, sondern auch in der Großgemeinde. Diese will Gerhard Binder als Berchinger Bürgermeister mit dem künftigen Stadtrat anpacken. Auch und gerade Infrastrukturmaßnahmen dürften nicht vernachlässigt werden, um in der Großgemeinde gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu ermöglichen. Auch zum Thema Klimawandel müssten entscheidende Weichen gestellt werden, "damit wir die P53-Stromleitung nicht mehr brauchen".

ANTON KARG

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