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Bögl rückt näher an Märkte im hohen Norden

Richtfest für neues Fertigteilwerk am Nord-Ostsee-Kanal - 02.02.2014 17:00 Uhr

So wird das neue Fertigteilwerk der Firmengruppe Max Bögl am Nord-Ostsee-Kanal aussehen. Das Werk soll im Sommer starten. © oh


Der Rohbau der neuen Halle am Schwerlasthafen Rendsburg Port wurde jetzt mit einem Richtfest eingeweiht. Rund 55 Millionen Euro investiert die Firmengruppe in den küstennahen Standort im schleswig-holsteinischen Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Von dort aus sollen künftig die Betonfertigteile des Hybridturms System Max Bögl größtenteils über den Nord-Ostsee-Kanal zum Bau von Windenergieanlagen in Norddeutschland und Skandinavien verschifft werden.

Nach Abschluss der Erdarbeiten und der Herstellung der rund 80 Köcherfundamente zur Aufnahme der Fertigteilstützen erfolgte bereits in den letzten Wochen die Montage des Hallenskelettes. Dazu wurden Stützenelemente mit einer Länge von

21 Metern und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen eingebaut. Parallel zu den Richtfestfeierlichkeiten begannen Anfang 2014 auch die Arbeiten zur Errichtung des dazugehörigen Bürogebäudes. Das etwa 277 Meter lange Werk wird im Sommer mit einer jährlichen Produktionskapazität von 200 Hybridtürmen starten und dazu rund 200 Arbeitsplätze schaffen.

Zum einen war es der Firma Bögl wichtig, dass die Hybridturmelemente für zukünftige Projekte in Norddeutschland, aber auch in den skandinavischen Ländern nicht vom Hauptsitz in Sengenthal über weite Strecken bis in den Norden transportiert werden müssen. Zum anderen schafft die direkte Nähe des Produktionswerkes zum Hafen beste Bedingungen für eine optimale Verladung der Turmsegmente auf das Schiff.

 

nn

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