Straßenbauamt macht Vorschläge

Bringt ein Bypass die Lösung für das Pöllinger Kreisel-Chaos?

vnp

15.9.2023, 13:44 Uhr
Bezirksrätin Heidi Rackl, Bürgermeister Markus Ochsenkühn, Stephan Meier und Stadtrat Richard Graf sind sich einig. 

© Martina Meyer, NNZ Bezirksrätin Heidi Rackl, Bürgermeister Markus Ochsenkühn, Stephan Meier und Stadtrat Richard Graf sind sich einig. 

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Immer wieder kommt es zu schwierigen Verkehrssituationen mit Unfällen im Kreisverkehr bei Pölling. Deshalb hat sich Bezirksrätin Heidi Rackl (CSU) direkt an das Straßenbauamt in Regensburg gewandt, wie sie mitteilt.

Beim Ortstermin mit Bürgermeister Markus Ochsenkühn (CSU) und Stadtrat Richard Graf (CSU) – alle sind in Pölling zuhause – diskutierte sie nun die Vorschläge des Staatliche Bauamtes.

Dort sind die schwierigen Verkehrsverhältnisse, die gerade in Stoßzeiten auftreten, bekannt. Das Straßenbauamt Regensburg hat deshalb eine langfristig angelegte Videoüberwachung durchgeführt, die derzeit in der Auswertung ist.

„Es besteht die Hoffnung, dass aus den Auswertungsergebnissen geeignete Abhilfemaßnahmen abgeleitet werden können“, teilt das Bauamt in einem Schreiben mit. In Frage kämen zum Beispiel die Sperrung der zweiten Zufahrtswege in den Kreisverkehr.

Diese kurzfristige Lösung wird auch von den politisch Verantwortlichen aus Pölling favorisiert. Dieser Lösungsansatz bringt natürlich auch mit sich, dass sich an den Einfahrten ein größerer Rückstau bilden kann, dafür wird aber die Sicherheit im Kreisel selbst erhöht.

Sehr gut finden die Pöllinger die mittelfristig angedachte Lösung durch den Einbau von sogenannten Bypässen. Diese Fahrspur ist dann ausschließlich für die Fahrzeuge vorgesehen, die in den Kreisel einfahren und an der nächsten Ausfahrt wieder ausfahren. Auch dafür laufen im Straßenbauamt bereits Vorüberlegungen, die natürlich auch einen längeren Planungsvorlauf erfordern.

„Wir freuen uns, dass das Straßenbauamt Regensburg unsere Überlegungen teilt und wir hoffen, dass es bald zu einer kurzfristigen Lösung kommen kann“, so Bürgermeister Markus Ochsenkühn.

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