Brückenschlag über die Lauterach

5.5.2013, 07:00 Uhr
Eine Spannweite von 56 Metern hat die Brücke aus Fertigbetonteilen, die die Lauterach flussabwärts von Kastl überquert. Auch Oldtimer-Piloten lieben die reizvolle Talstraße.

© Biersack Eine Spannweite von 56 Metern hat die Brücke aus Fertigbetonteilen, die die Lauterach flussabwärts von Kastl überquert. Auch Oldtimer-Piloten lieben die reizvolle Talstraße.

Es ist ein sensibler Bereich, in dem das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach derzeit die Bagger aufmarschieren lässt. „Aber“, sagt Stefan Noll, der dafür zuständig ist und auch die aktuell laufenden Arbeiten geplant hat, „die Engstellen in Kastl selbst waren schon sehr gefährlich.“

So wurde auf der Trasse der alten, längst aufgelassenen Bahnstrecke nach Amberg eine Verlängerung der bereits bestehenden Straße auf der flussabwärts rechten Seite gebaut. Sie wird von einem Radweg begleitet, der ebenfalls unter der neuen Brücke durchführt.

Aus Fertigteilen

Die aus Betonfertigteilen bestehende Brücke wird an die in diesem Bereich vor Jahren schon bedarfsgerecht ausgebaute Staatsstraße 2235 angeschlossen.

Das Stück zurück bis in den Markt Kastl bleibt in großen Teilen nur noch als geschotterter Weg für den landwirtschaftlichen Verkehr und Wanderer erhalten.

An einen weiteren Ausbau der Lauterachstraße, die zu einer der landschaftlich schönsten der Oberpfalz gehört, sei nicht gedacht, verspricht Noll, auch wenn es an manchen Engstellen wünschenswert sei.

In Allersburg sei die Situation noch kritisch. Hier haben die Häuser fast Tuchfühlung mit durchfahrenden Autos. Eine Umgehung von Hohenburg komme nicht, obwohl die Straße hier zwei Mal die Lauterach überqueren muss.

Der zuständige Mann am Staatlichen Bauamt weiß um die Gefahren, die vor allem jetzt drohen. An schönen Tagen werde die kurvenreiche und reizvolle Strecke von vielen Motorradfahrern genutzt. Da sei es eben notwendig, dass die Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nähmen.

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