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Bundestagswahl 2021: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Amberg

Aktueller direkt gewählter Bundestagsabgeordneter ist Alois Karl (CSU) aus Neumarkt - 05.01.2021 13:02 Uhr

Jeder Wähler hat eine Erst- und Zweitstimme zu vergeben.

16.09.2013 © dpa


Welche Orte gehören zum Wahlkreis Amberg?

In Bayern gibt es insgesamt 46 Wahlkreise für die Bundestagswahl 2021. Die kreisfreie Stadt Amberg, der  Landkreis Amberg-Sulzbach und der Landkreis Neumarkt i.d.OPf  bilden dabei zusammen den Wahlkreis Amberg. Im Wahlkreis leben etwa 275.000 Einwohner. Davon sind etwa 215.000 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Der Zuschnitt des Wahlkreises ist - anders als bei Fürth und Erlangen - seit der letzten Wahl gleich geblieben.

Die Ergebnisse der letzten Wahlen

In den bisherigen 20 Wahlen gewann im Wahlkreis Amberg jeweils der Direktkandidat der CSU. Seit 2005 ist  dies Alois Karl, der  Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages ist. 

Die Wahlbeteiligung der Bundestagswahl 2017 lag bei 78,8 Prozent. Es  dominierte Alois Karl mit 47,7 Prozent klar gegen SPD-Mann Foitzik, der 15,2  Prozent erreichte. Mit 11,2 Prozent kam Peter Boehringer von der AfD auf Platz 3.

Wer tritt zur Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Amberg an?

 In den CSU-Ortsverbänden sollen die Kreisdelegierten für die Bundestags-Nominierung bis Ende Februar gewählt werden. Die rund 200 Wahlfrauen und -männer werden im März den Kandidaten-Bewerber auf Landkreisebene ermitteln, bevor es dann im April oder Mai zur Wahlkreisnominierung gemeinsam mit den Abgesandten der CSU-Basis im Landkreis Amberg-Sulzbach kommt.

Aller Voraussicht nach werden sich die CSU-Delegierten im Neumarkter Landkreis zwischen der Kreisvorsitzenden Susanne Hierl und dem Stadtverbandsvorsitzenden Marco Gmelch entscheiden. Damit ist aber noch nicht ausgemacht, das einer der beiden Aspiranten auch tatsächlich CSU-Direktkandidat wird. Dem Vernehmen nach werden auf der Amberger Seite im Moment fünf bis sechs Namen gehandelt.

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Eine SPD-Nominierung ist laut Parteisatzung an eine Präsenz-Wahlrunde gebunden. Eigentlich hätten die Sozialdemokraten auf Unterbezirksebene bereits Mitte Oktober einen Kandidaten bestimmt. Wegen Corona ist dieser Termin nun auf März verschoben, bevor sich die Delegierten der SPD-Basis mit denen aus dem Amberger Raum zur Nominierung treffen.

Gegenwärtig gibt es mit dem 60-jährigen Johannes Foitzik aus Sengenthal/Buchberg einen Genossen, der sich für einen Sitz im Bundestag bewerben will. Er war schon einmal bei der letzten Bundestagswahl 2017 in den Ring gestiegen.

 

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Die Freien Wähler im Landkreis Neumarkt haben die feste Absicht, wieder mit einem Direktkandidaten bei der Parlamentswahl anzutreten. Nach Angaben von Pressesprecherin Daisy Miranda ist Ende Februar mit einer Nominierung zu rechnen. Namen werden bei den Freien Wähler im Moment noch nicht gehandelt. Aber es könnte sich abzeichnen, dass der Bewerber für das Direktmandat diesmal aus dem Landkreis Neumarkt kommt. Denn 2017 hatte mit Manuel Werthner ein Freier aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach kandidiert.

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Bei Bündnis 90/Die Grünen ist die Hängepartie schon länger beendet: Bereits Ende Oktober ist bei der Öko-Partei Karl-Heinz Herbst aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach aufgestellt worden. 

Die FDP hat bereits Ende September im Forsthof in Kastl Nils Gründer als Bundestagskandidaten nominiert. Der Neumarkter dürfte mit seinen 23 Jahren einer der jüngsten Bewerber um einen Parlamentssitz sein. 2019 hat Gründerbereits  für den Bayerischen  Landtag kandidiert.

Die Linke muss  ihre Kandidaten noch bestimmen. Vor vier Jahren  holte Dominc Lenz 4,4 Prozent der Stimmen.

Wie wird gewählt?

Die Wähler haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Abgeordnete für den Wahlkreis Amberg im Wege der Direktwahl gewählt. Sie wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben.

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Die Anzahl der insgesamt auf die Landesliste entfallenden Stimmen gibt dann den Ausschlag dafür, wie viele Sitze die Liste enthält und welche Bewerber zusätzlich zu den Gewinnern der Direktwahlen in den Bundestag einziehen.


Was Sie über die Bundestagswahl 2021 wissen sollten


Am Wahltag muss man seinen Personalausweis oder Reisepass in das Wahllokal mitnehmen und vorzeigen, um die Wahlunterlagen zu erhalten. Wo man wählt, erfährt man vorab per Post. Alternativ entscheidet man sich für die Briefwahl.

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