Montag, 09.12.2019

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Christian Schmid strebt für CSU ins Velburger Rathaus

CSU hat einstimmig den 39-Jährigen als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. - 19.10.2019 12:06 Uhr

Christian Schmid (M.) ist der Bürgermeisterkandidat der CSU Velburg: Ihm gratulieren Ortsvorsitzender Stefan Schwenzl, Stadtverbandsvorsitzender Rainer Götz, der Bezirksvorsitzende Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler, die Kreisvorsitzende Susanne Hierl und Bürgermeister Bernhard Kraus (v.l.). © Foto: Werner Sturm


Der Saal im Jugendheim in Velburg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Stadtverbandsvorsitzende Rainer Götz begrüßte die Versammlung mit den Worten: "Heute ist ein sehr wichtiger Tag. Wir bestimmen unseren Bürgermeisterkandidaten, und ich bin mir sicher, auch den zukünftigen Bürgermeister der Stadt Velburg."

Im Namen des Vorstandes des CSU Stadtverbandes schlug Götz Christian Schmid zur Wahl vor. Er sagte: "Wer Christian kennt, weiß, dass ihm unsere Großgemeinde und vor allem die Menschen hier sehr am Herzen liegen. Seine Art, immer einen Konsens zu suchen und zu finden sowie vor allem mit den unterschiedlichsten Menschen und Gruppen im Gespräch zu bleiben, schätze ich sehr. Es ist ein Glücksfall, dass er sich bereit erklärt hat, das sicherlich nicht einfache Amt des Bürgermeisters zu übernehmen."

Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Christian Schmid stellte den Parteifreunden sich und seinen beruflichen Werdegang bis hin zum Hotelleiter beim Winklerbräu ausführlich vor.

Er rief der Versammlung zu: "Ich freue mich sehr, heute hier stehen zu dürfen, um mich für das äußerst wichtige, sehr fordernde, sicherlich aber auch erfüllende Amt des Bürgermeisters der Stadt und Großgemeinde Velburg zu bewerben. Das Bürgermeisteramt ist kein Beruf wie jeder andere, Bürgermeister zu sein bedarf einer Berufung. Ich fühle mich wirklich berufen."

Mit den Kandidaten der CSU und mit der Liste der Aktiven Bürger wolle er ein Zukunftsprogramm ausarbeiten. Wichtigste Leitbilder dabei seien für ihn unter anderem, die Bürgerschaft über das kommunalpolitische Geschehen zu informieren und sie darin einzubinden. Er wolle ein stetiges, aber verträgliches und achtsames Wachstum anstreben, jungen Menschen und Familien eine Zukunft in der Gemeinde bieten und freue sich auf die Arbeit zusammen mit einer schlagkräftigen und aktiven Verwaltung. Auch ein achtsamer Umgang mit der Natur, den vorhandenen Ressourcen und Finanzmitteln stünden auf seiner Agenda.

Schmid würdigte die Arbeit des scheidenden Bürgermeisters Bernhard Kraus. Mit ihm verliere man einen äußerst engagierten und zielstrebigen Bürgermeister.

Abschließend sagte Christian Schmid: "Auch wenn ich heute als möglicher CSU-Kandidat zu ihnen spreche, bin ich davon überzeugt, dass wir unsere Gemeinde nur gemeinsam und zwar unabhängig von Parteibüchern und unabhängig von unseren parteipolitischen Präferenzen nach vorne bringen und gestalten können. Ich verstehe mich als Teamplayer, brenne für diese Gemeinde und möchte hier meine ganze Kraft einsetzen. Mit Sachverstand und Herzblut möchte ich gestalten und mein schon vorhandenes Netzwerk in Politik und Wirtschaft, bei Verbänden und überregionalen Vereinigungen gewinnbringend für unsere liebenswerte Gemeinde einbringen, für Jung und Alt. Der Verstand, der Bauch, das Herz und nicht zuletzt meine Familie sagen ja zur Kandidatur."

Die Zuhörer standen auf und applaudierten lange. Schmid wurde ohne Gegenstimme zum Bürgermeisterkandidaten gekürt.

Dazu gratulierten in ihren Grußworten auch Staatsminister Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler und Bürgermeister Kraus. Füracker riet seinen Parteifreunden: "Keine Wahl ist von vorneherein gewonnen, wir müssen um jede Stimme kämpfen. Wir wollen die Menschen in dieser Gemeinde davon überzeugen, dass Christian Schmid der beste und qualifizierteste Kandidat für das Bürgermeisteramt ist."

Abschließend wurden die zwei Kandidaten für die Kreistagsliste gewählt. Für den ersten Listenplatz, welcher der Gemeinde zusteht kandidiert demnach Bernhard Kraus, für den zweiten Christian Schmid. Ersatzkandidaten sind Stefan Schwenzl und Rainer Götz.

Übrigens wird überdies der Neumarkter Bauernverbands-Obmann Michael Gruber über die Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft für den Kreistag kandidieren.

Meine Familie und Velburg, das ist für mich Glück.

WERNER STURM

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