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CSU Mühlhausen und Wappersdorf: Martin Hundsdorfer nominiert

Die Ortsverbände stellen auch 20 Gemeinderatskandidaten auf - 29.11.2019 10:01 Uhr

In Mühlhausen möchte Martin Hundsdorfer (stehend, 2.v.l.) Bürgermeister bleiben, die CSU hat ihn wiederum als Kandidaten für die Kommunalwahlen nominiert. Hier die Gemeinderatskandidaten mit Landrat Willibald Gailler (re.). © Foto: Anton Karg


Bei der Nominierungsversammlung beim Brunnerwirt waren neben den 34 Parteimitgliedern auch noch 15 Bürgerinnen und Bürger anwesend. Auch Landrat Willibald Gailler und die Kreisvorsitzende Susanne Hierl zeigten Interesse. Gailler sprach ein kurzes Grußwort, in dem er die Meinung vertrat, dass Mühlhausen eine explosionsartige Entwicklung in der Ära Hundsdorfer hinter sich habe, und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg im Wahlkampf.

Einziger Kandidat

Der Ortsvorsitzende aus Wappersdorf, Ferdinand Lengenfelder, moderierte. In Mühlhausen werden laut Lengenfelder, erstmals 20 Bürgerinnen und Bürger zu Gemeinderäten gewählt, nachdem die Einwohnerzahl die 5000er-Marke übersprungen hat. Martin Hundsdorfer stellte sich als einziger Kandidat zur Wahl.

In seiner Bewerbungsrede verwies er auf die unter seiner Leitung erfolgreiche Arbeit "zum Wohle der Großgemeinde" in den zurückliegenden zwei Perioden. Die Gemeinde stehe trotz zahlreicher Investitionen in den zurückliegenden Jahren derzeit schuldenfrei da und habe auch noch zehn Millionen Euro "auf der hohen Kante". Er bemühe sich, auch künftig "alle mit ins Boot" zu nehmen und den beginnenden Wahlkampf fair zu gestalten.

Wenn aber Gruppierungen Falschmeldungen verbreiteten, werde er diese richtigstellen. Als Beispiel nannte der die Aussagen der FW (wir berichteten), wonach die Gemeinde Mühlhausen 500 000 Euro für die Sanierung des Bierwächterhäuschens ausgegeben habe. Richtig sei die Summe 150 000 Euro. Man habe auch ein tolles Konzept für die Nutzung des Bierwächterhäuschens, was bestritten worden sei.

Sodann erinnerte er an die vielen Projekte, die in den zurückliegenden zwei Wahlperioden angegangen und mit Erfolg verwirklicht wurden: Sanierungen von Straßen und denkmalgeschützter Gebäude, Kita- und Kindergartenplätze, Wohn- und Gewerbegebiete wurden ausgewiesen und erschlossen, Unternehmen konnten sich ausbreiten. Und auch die lang erhoffte Umgehungsstraße konnte realisiert werden.

Breite Mehrheit

Als künftige CSU-Gemeinderäte wurden Lotte Lehner, Richard Bögerl, Holger Burkhardt, Holger Eibner, Marion Emmerling, Manfed Fuchs, Markus Hackner, Kurt Haubner, Michael Herzog, Christian Iberl, Hans-Georg Kühnlein, Kornelia Liedtke, Emil Meier, Christian Pfann, Josef Richter, Manfred Söllner, Ludwig Schuderer, Patrizia Weber und Ilona Weglöhner nominiert und zwar in einer Blockabstimmung mit 33 zu eins Stimmen. Hundsdorfer wurde mit 34 Stimmen für den Kreistag, Charlotte Lehner mit 33 zu eins Stimmen nominiert.

ANTON KARG

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