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Das Ende der Ninja-Träume für Frank Schmidpeter aus Postbauer-Heng

Flüchtigkeitsfehler kostet 29-Jährigen aus Postbauer-Heng Einzug unter Top 18 - 27.11.2020 23:05 Uhr

Am ersten Finaltag von „Ninja Warrior Germany“ kam für Frank Schmidpeter das Aus.

27.11.2020 © Foto: Markus Hertrich/TVNOW


Herr Schmidpeter, woran lag es, dass Sie es nicht geschafft haben?

Schmidpeter: Es lag weder an der Kraft noch an der Fitness, sondern an einem Flüchtigkeitsfehler. Der Parcours war natürlich nochmals deutlich schwieriger als die vorhergehenden, aber ich bin in einer sehr guten Zeit an das sechste Hindernis gekommen, den sogenannten Lightning Bolts (übersetzt: Blitze). Das ist ein komplett neues Element, das keiner von uns bisher erproben konnte. Die Aufgabe bestand aus drei Teilen, und man musste jeweils einen weiten Sprung von einer Stange zur anderen machen. Ich hatte die zwei ersten geschafft, und der Sprung zur dritten war dann einfach zu kurz. Das ging bei 54 Startern allerdings mindestens 15 anderen an dieser Stelle auch so.

Was hätten Sie in diesem Moment anders machen müssen?

Schmidpeter: Ich habe das heuer in allen drei Runden gemerkt, dass ich vom Kopf her nicht ganz bereit war. Ich bin ja letztlich immer wegen Kleinigkeiten im Wasser gelandet – allerdings immer so spät, dass es zum Weiterkommen reichte. Beim Anschwingen hat sich bei mir schon der Gedanke eingeschlichen, dass ich das jetzt nicht schaffe – und prompt ist es so gekommen.

Trotzdem sind Sie mit einem breiten Grinsen aus dem Becken aufgetaucht...

Schmidpeter: Es war ja eine enorme Steigerung zum Vorjahr, wo ich – wenn auch unglücklich wegen eines Platzes – schon in der Vorrunde ausgeschieden bin. Ich habe mich körperlich um Längen gesteigert, habe mich topfit gefühlt und will nächstes Jahr wieder angreifen, wenn ich noch einmal durchs Casting komme.

Schließlich wollen Sie ja endlich einmal "buzzern", das heißt: den Parcours komplett absolvieren und am Ende auf den Buzzer schlagen.

Schmidpeter: Ja, das fehlt mir noch. Bis zum Halbfinale konnte ich ja argumentieren, dass ein gutes Pferd nur so hoch springt, wie es muss. Aber das stimmt ja jetzt nicht mehr so ganz. Dieses Mal sind übrigens ganz viele bis zum Buzzer gekommen, waren aber zu langsam. Man hatte nur 4:30 Minuten Zeit, im Halbfinale konnte man vor den letzten Hürden nochmal kurz durchschnaufen und die Muskeln lockern, das war diesmal nicht möglich. So kamen nur 18 in die zweite Runde des Finales, die am kommenden Freitag zusammen mit der entscheidenden dritten Runde auf RTL übertragen wird.

INTERVIEW: HOLGER PETER

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