Montag, 16.12.2019

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"Das Gymnasium Parsberg war erste Wahl"

Oberstudiendirektor Manfred Hößl übernimmt die Regie und möchte "mit der Schulfamilie viel bewegen" - 17.11.2019 10:18 Uhr

Manfred Hößl (Bildmitte) ist neuer Leiter des Gymnasiums Parsberg. Dazu gratulierten ihm der Parsberger Vizebürgermeister Jakob Wittmann, der Ministerialbeauftragte Franz-Xaver Huber, Landrat Willibald Gailler und der Regensburger Vizelandrat Willi Hogger (v.l.). © Foto: Werner Sturm


Der sagte zu den Gästen in der vollbesetzten Aula: "Das Gymnasium Parsberg war für mich erste Wahl. Es genießt einen sehr guten Ruf, bietet viele Zweige und besticht durch eine große Angebotsvielfalt für die Schülerinnen und Schüler."

Der stellvertretende Schulleiter, Studiendirektor Willibald Spangler, konnte viele Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens willkommen heißen. Er freute sich besonders, dass alle bisherigen Schulleiter des Gymnasiums und viele Kollegen aus weiteren Schulen in den Landkreisen Neumarkt und Regensburg gekommen waren. Die Bigband und der Chor des Gymnasiums umrahmten die Feier musikalisch. Die offizielle Amtseinführung nahm der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz, Oberstudiendirektor Franz-Xaver Huber vor.

Der hatte für Hößl zunächst einen Tipp parat: "Eine neue Schulleitung ist gut beraten, erst einmal zu schauen, zuzuhören, zu sichten und sondieren, sich einen Überblick zu verschaffen. Und dann erst eigene Akzente zu setzen und dabei möglichst alle mitzunehmen. Ganz getreu dem Paulus-Wort: Prüfet alles und behaltet das Gute."

Förderung der Talente

Das Schulleben am Gymnasium Parsberg bestehe aus einer Vielzahl von Angeboten zur Förderung der unterschiedlichen Talente und Begabungen. Wichtig sei dieser Schule auch die Persönlichkeitsbildung. "Die Aufgabe, die Qualität und Diversifikation dieses Angebotes zu erhalten und womöglich weiterzuentwickeln, liegt nun in Ihren Händen", so der Ministerialbeauftragte.

Landrat Willibald Gailler freute sich, dass das Gymnasium mit Hößl wieder einen guten Chef bekomme, der die erfolgreiche Tradition seiner Vorgänger fortsetzen werde. Er sprach die bevorstehende, rund 37 Millionen teure Sanierung der Schule an. "Damit schaffen wir die besten schulischen Voraussetzungen für unsere Schüler." Der Regensburger Landratsstellvertreter Willi Hogger versicherte Hößl: "Unser Landkreis steht uneingeschränkt hinter dem Gymnasium Parsberg."

Begrüßt wurde Hößl außerdem vom Personalratsvorsitzenden Christian Hayn, vom Elternbeiratsvorsitzenden Hubert Riepl und von Schülersprecher Johannes Fink.

Hößl versprach: "Ich bin offen für Neues und möchte zusammen mit der Schulfamilie viel bewegen." Lehrkräfte müssten heute mit gutem Beispiel vorangehen, für die ihnen anvertrauten jungen Menschen kompetente Ratgeber sein sowie Vorbilder an Motivation und Gestaltungswillen.

Der Regensburger kam nach seinem zweiten Staatsexamen 1999 an das Martin-Behaim-Gymnasium nach Nürnberg. Nächste Station war das Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg, wo er von 2011 bis 2015 Mitarbeiter in der Schulleitung war. Seit August 2015 war er stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Neustadt an der Waldnaab.

WERNER STURM

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