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Montag, 14.10.2019

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Die Brunnbachgruppe erhöht den Wasserpreis

Oberhembach und Pruppach müssen sich auf einen Anstieg der Gebühren ab dem Jahr 2020 einstellen. - 26.05.2019 15:02 Uhr

Der Haushaltsplan für 2019 wurde von der Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung mit Mehrheit beschlossen und somit der Vorschlag der Verwaltung bestätigt. Demnach hat der Haushalt ein Gesamtvolumen von 1,515 Millionen Euro, wobei im Verwaltungshaushalt 936 500 und im Vermögenshaushalt 579 400 Euro vorgesehen sind.

Zwei Punkte im Haushaltsentwurf führten zu einer heftigen Kritik von Verbandsrat Hartmut Täufer. Einerseits wies er darauf hin, dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt, mit der die Deckung der Kreditverpflichtungen gesichert werden soll, nicht ausreichend sei. Während die Kreditverpflichtungen rund 130 000 Euro betragen, belaufe sich die Zuführung auf rund 47 000 Euro, was nur gut ein Drittel des Betrags sei.

Der zweite Kritikpunkt war, dass der neuen Kreditaufnahme in Höhe von 482 000 Euro nur Investitionen für 427 000 Euro gegenüberstünden, was einem Fehlbetrag von 55 000 Euro entspreche. Die Gemeindeordnung verlange jedoch, dass nicht mehr Kredite aufgenommen werden dürfen, als investiert werde.

Nicht so gravierend

Die Mehrheit im Verbandsgremium sah diese beiden Punkte als nicht so gravierend an, denn die fehlende Zuführung zum Vermögenshaushalt werde in den Folgejahren ausgeglichen und die Überschreitung der Kreditaufnahme übersteige nur geringfügig die Investitionen. Bei der Abstimmung wurde der Verwaltungsvorschlag bei drei Gegenstimmen unverändert angenommen.

Der Schuldenstand der Brunnbachgruppe steigt durch die neue Kreditaufnahme um rund 350 000 Euro auf 2,1 Millionen Euro am Jahresende.

Nachdem der Bau des neuen Wasserwerks und der Umbau der alten Betriebsanlage abgeschlossen sind, werden im Investitionsbereich des Zweckverbands im laufenden Jahr Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 427 000 Euro geplant, wobei es sich um die Unterhaltung der Grundstücke und des Rohrnetzes handelt sowie dessen Erweiterung. Als größere Maßnahme findet sich die Sanierung zweier Tiefbrunnen (200 000 Euro) im Haushaltsplan.

Auf der Einnahmenseite ist der Erlös aus der Wasserlieferung der wichtigste Posten. Man erwartet im laufenden Jahr Einnahmen von 550 000 Euro, was dem Niveau der letzten Jahre entspricht.

hgt

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