Freitag, 26.02.2021

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Die Neumarkter UPW setzt auf Frauen

Neu im Stadtrat ist Sonja Lautenschlager - Rita Großhauser wird wohl Integrationsbeauftragte - 27.01.2021 09:31 Uhr

Sonja Lautenschlager (li.) von der UPW rückt als neue Stadträtin nach . Auch Rita Großhauser ist neu gewählte Stadträtin. Sie wurden von dem Fraktionsvorsitzenden Martin Meier (2.v.l.) und dem UPW-Stadtverbandsvorsitzenden Sebastian Schauer begrüßt.

26.01.2021 © Foto: Thumann/UPW


"Wir kennen uns schon lange, deshalb bin ich überzeugt, dass sie mit ihrer offenen und herzlichen Art gut ankommen und ihre Motivation ein Gewinn für die politische Arbeit darstellen wird", sagte Meier.

Nachrückerin für Rainer Hortolani

Lautenschlager war bei der Wahl im März 2020 nur an wenigen Stimmen am direkten Einzug in den Neumarkter Stadtrat gescheitert und ist nun Nachrückerin für den verstorbenen Rainer Hortolani (wir berichteten). Sie wird auch dessen Nachfolgerin als Mitglied im Verwaltungs- und Kultursenat.

Mit Sonja Lautenschlager ist nun neben Pedra Wittmann und den ebenfalls neugewählten Rita Großhauser und Karin Bögerl die vierte Frau in der Stadtratsfraktion. Bereits mit der Listenaufstellung für die Kommunalwahl war der Umbruch erkennbar geworden. Drauf fanden sich viele junge Mitglieder sowie die notwendige Tendenz, die politische Landschaft weiblicher zu gestalten. Der Zulauf an weiblichen Mitgliedern sei enorm gewachsen, was man "durchaus als Bestätigung für unsere Debattenkultur und das Themenangebot innerhalb der UPW betrachten könne", so Stadtrat und Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Schauer.

Zustimmung des Stadtrats fehlt noch

In dem Zusammenhang gab Fraktionsvorsitzender Martin Meier auch bekannt, dass Stadträtin Rita Großhauser neue Integrationsreferentin der Stadt werden solle. Hierzu fehle lediglich noch die Zustimmung des Gesamt-Stadtrates. Das dürfte aber eine reine Formalie darstellen, heißt es in einer Mitteilung, liege doch das Vorschlagsrecht hier bei der UPW.

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Man sei überzeugt davon, mit Großhauser die "absolut richtige Personalentscheidung" getroffen zu haben. "Dieses Amt erfordert ein feines Gespür, Sensibilität sowie die Bereitschaft zum Dialog", sagte Meier, "alles Attribute die Rita Großhauser mitbringt, um das große Erbe von Rainer Hortolani auf diesem Sektor anzutreten." Den ebenfalls vakanten Sitz im Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsbau- und Servicegesellschaft wird künftig Rudi Bayerl einnehmen.

nn

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