Die Soundkulisse stammt aus Neumarkt

20.12.2016, 17:46 Uhr
Heimkind Michi geht auf Augenhöhe mit Tom.

Heimkind Michi geht auf Augenhöhe mit Tom. © Foto: Tobis (oh)

Es ist ein Kinderfilm über Toleranz, Offenheit und Empathie. Im September lief er bereits in vielen deutschen Kinos, im März wird er bei den Schulkinowochen Bayern laufen und demnächst wird er bei den großen Filmfestivals der Branche gezeigt, um so bestenfalls auch einen internationalen Kinostart zu schaffen.

Was viele nicht wissen: An dem Film hat auch ein Neumarkter mitgemischt: Johannes Heidingsfelder. Der 32-jährige gebürtige Nürnberger, der in Neumarkt zur Schule ging, ist der Mann der Geräusche in dem Film. „Markante Sounds habe ich aufgenommen und eingefügt“, so Heidingsfelder.

Und so kommt es, dass das rollende Skateboard in dem Film, der größtenteils in München und Nordrhein-Westfalen gedreht worden ist, beispielsweise vom Skatepark in Berg stammt: „Ein Kumpel von mir hat sich waghalsig auf das Skateboard getraut und mir den Ton geliefert“, verrät Heidingsfelder.

Doch nicht nur das: Auch der Basketballkorb, den man im Film sieht, klingt in Echt anders – nämlich genau wie der der Grundschule Holzheim. Dort hat Heidingsfelder ebenfalls sein Aufnahmegerät aufgebaut und die Töne im Film unter jene Stellen gemischt, in denen kein oder nur wenig Original-Geräusche zu hören waren.

Wer selbst die Ohren spitzen möchte: „Auf Augenhöhe“ läuft am Mittwoch, 21. Dezember, um 13.30 Uhr für die Neumarkter Berufsschüler und alle anderen Interessierten; Eintritt: 6 Euro. Heidingsfelder wird persönlich vor Ort sein.

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