Kandidat

Dirk Lippmann

Kommunalwahl in Bayern 2020
Dirk Lippmann
Steckbrief

Name:Dirk Lippmann

Alter:51

Beruf:Lehrer

Wohnort:Pyrbaum

Partei:SPD

Liste:SPD

Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Als erstes werde ich angehen: ein neues Mobilitätskonzept für unseren Landkreis. Das Klein-Klein mit Rufbus hier und Anrufsammeltaxi da bringt uns nicht weiter. Das Nahverkehrskonzept muss neu aufgesetzt werden. Wir müssen das Ziel angehen, den ÖPNV als echte Alternative zum Individualverkehr zu entwickeln. Das darf nicht an Landkreisgrenzen enden. Nicht nur Gemeinden und Landkreis, auch Freistaat und Bund müssen hier neue Wege gehen. Als zweites setze ich mich dafür ein, das von der SPD beantragte und beschlossene Seniorenpolitische Gesamtkonzept mit Leben zu füllen. Wir wollen, dass wir adäquat auf die sich ändernde Bevölkerungsstruktur eingehen. Mit der Stelle eines Sozialraumkoordinators können wir nachhaltig die Themenkomplexe Wohnen und örtliche Infrastruktur, die gesundheitliche Versorgung, Teilhabe, das selbständige Leben im Alter sowie Pflege und Betreuungsbedürftigkeit angehen. Als drittes ändere ich die Energieberatung hin zu einer aufsuchenden Energieberatung. Der Berater soll unseren Bürgern zuhause kompetente Beratung bieten mit dem Ziel, Energie und Geld zu sparen und damit die Umwelt zu entlasten. Hier führt kein Weg daran vorbei.

Das größte Ärgernis in meinem Landkreis ist…

Da wir ein Flächenlandkreis sind, ist der ÖPNV in den meisten Landkreisgemeinden ein großes Ärgernis. Man ist schlichtweg auf das Auto angewiesen. Mangelnde Taktung, dünne Streckenangebote sowie die unzureichende Vernetzung in andere Landkreise und angrenzende Städte stoßen den Bürgern auf. Der Stundentakt für den Regionalexpress oder eine weitere Haltestelle Neumarkt Süd schaffen nur bedingt Abhilfe. Viele Menschen wären mittlerweile bereit umzusteigen, jedoch verständlicherweise erst, wenn der ÖPNV sich zu einer echten Alternative zum Individualverkehr entwickelt hat.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Ich würde auf der Straße demonstrieren, wenn die Privatisierung des Klinikums Neumarkt angestrebt wird. Unser Klinikum in Neumarkt genießt einen hervorragenden Ruf, die fast 2000 Menschen im pflegerischen, ärztlichen und im Servicebereich leisten täglich tolle Arbeit. Eine Privatisierung ist auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Wir bieten unseren Bürgerinnen und Bürgern ein breites medizinisches, qualitativ hochwertiges Angebot. Wir als Landkreis nehmen Einfluss auf die Grundsatzentscheidungen in diesem Bereich. Das ist gut so und wir sollten uns das Heft des Handelns hier nie aus der Hand nehmen lassen.