Sonntag, 11.04.2021

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Drei Wochen auf Achse: Entlaufener "Max" eingefangen

Riesengroße Suchanzeige und Lebendfalle führten zum Erfolg - 25.11.2020 12:21 Uhr

Mit dieser Anzeige im Mantelteil der Nürnberger Nachrichten suchten die Besitzer nach ihrem entlaufenen Hund Max.

25.11.2020 © Günter Distler


"Vermisst! Vermisst! Vermisst!" - lautet die Schlagzeile der Anzeige. Auf einer halben Zeitungsseite in der Wochenendausgabe der Nürnberger Nachrichten wird "Max" gesucht. Am Dienstag, 3. November, war der 55 Zentimeter hohe, schwarze Hund in Feucht entlaufen.

Klein gedruckt darunter steht eine Seubersdorfer Nummer, unter der sich Helfende melden dürfen. Hinter der Nummer verbirgt sich "Suchhunde Donau-Jura", die sich auf die Personen- und Tiersuche spezialisiert hat. 

Die Organisation hatte den Hundebesitzern zu der Zeitungsanzeige mit hoher Reichweite geraten. Dass diese so groß gebucht wurde, ist nicht alltäglich. Zeugt aber davon, dass "Max" seinen Besitzern sehr am Herzen liegt, immerhin kostet eine Annonce dieser Größe eine Stange Geld.

Die Mühe sollte sich lohnen. Es gingen Hinweise aus Feucht ein, dass sich Max im Bahnhofsviertel herumtrieb. Ehrenamtliche Mitarbeiter von "Suchhunde Donau-Jura" setzten Suchhunde ein, werteten Hinweise aus und stellten nach zwei Wochen, in denen Max spurlos verschwunder war, in der dortigen Schrebergarten-Siedlung eine Lebendfalle auf, platzierten einen Köder darin - und warteten. Dann endlich der Erfolg: "BAM! Max aus Feucht ist gesichert", lautet der Fahndungserfolg auf Facebook. Zum ausführlichen "Sicherungsbericht" geht es hier

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