Festliche Einweihung plus Kirwa

"Ein Kraftquell": St. Othmar in Kerkhofen ist frisch saniert

15.9.2021, 14:14 Uhr
Das Kirchlein St. Othmar in Kerkhofen ist frisch saniert - mehrere Jahre haben die Arbeiten gedauert.

Das Kirchlein St. Othmar in Kerkhofen ist frisch saniert - mehrere Jahre haben die Arbeiten gedauert. © Anton Karg

Als Gäste kamen Regionalbischof Klaus Stiegler, Dekanin Christiane Murner, Bürgermeister Martin Hundsdorfer und Altbürgermeister Anton Galler sowie Karolin Blaser vom Ingenieurbüro Stefan Lerzer, die die Sanierungsarbeiten leitete.

Den Gottesdienst feierte der Sulzbürger Pfarrer Konrad Schornbaum, die Predigt hielt Regionalbischof Stiegler. Kirchenpfleger Horst Bernreiter nahm die Begrüßung vor.

Lob an Ortsgemeinschaft und Kirchenvorstand

Für festliche Musik sorgte der Posaunenchor Kerkhofen/Hofen. Pfarrer Schornbaum nahm die Feierstunde zum Anlass, allen Beteiligten Lob auszusprechen. Ohne das Engagement vom Kirchenvorstand und der Ortsgemeinschaft sei die Sanierung des Gotteshauses, das Anfang des 18. Jahrhunderts sein heutiges Aussehen erlangt habe, nicht umsetzbar gewesen.

Die Einweihung von St. Othmar in Kerkhofen feierten Pfarrer Konrad Schornbaum, Bürgermeister Martin Hundsdorfer, Kirchenpfleger Horst Bernreiter, Karolin Blaser vom Ingenieurbüro Stefan Lerzer, Dekanin Christiane Murner, Altbürgermeister Anton Galler sowie Regionalbischof Klaus Stiegler (v.l.n.r.).

Die Einweihung von St. Othmar in Kerkhofen feierten Pfarrer Konrad Schornbaum, Bürgermeister Martin Hundsdorfer, Kirchenpfleger Horst Bernreiter, Karolin Blaser vom Ingenieurbüro Stefan Lerzer, Dekanin Christiane Murner, Altbürgermeister Anton Galler sowie Regionalbischof Klaus Stiegler (v.l.n.r.). © Anton Karg

Gotteshäuser und insbesondere die Othmarkirche in Kerkhofen bezeichnete Regionalbischof Stiegler als Mittelpunkt des Ortes, als „Kraftquell“ für den gläubigen Christen. Bürgermeister Hundsdorfer sagte, dass Kirchen die wichtigsten Kulturdenkmäler einer Gesellschaft seien. Auch deshalb sei es in Mühlhausen guter Brauch, die Instandsetzung der Gotteshäuser mit zehn Prozent der Bausumme zu unterstützen.

Schäden schon 2014 sichtbar

Bereits 2014 seien Schäden am Gebäude erkennbar gewesen, zeigte Karolin Blaser auf. Unter anderem galt es, das Fundament zu stabilisieren. Auch der Dachstuhl sei ertüchtigt worden.

Schließlich erhielt die Kirche nach dem teilweisen Anbringen eines neuen Außenputzes einen Gesamtanstrich. Die Sanierung der Othmarkirche kostete rund 270.000 Euro, die Eigenbelastung beträgt nach Abzug aller Fördergelder rund 60.000 Euro. Die Angehörigen der Kerkhofener Christengemeinde trugen 400 Stunden unentgeltlicher Eigenleistung und 10.000 Euro Spenden zur Finanzierung bei.

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