Montag, 16.12.2019

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Förderung für zahlreiche Projekte in Parsberg beantragt

Parsberg hat über zwei Millionen Euro bei der Städtebauförderung als Bedarf angemeldet. - 24.11.2019 10:55 Uhr

Der Umbau des Bahnhofs in Parsberg ist in vollem Gange. Auch dieses Projekt ist ein Vorzeigemodell für eine gelungene Städtebauförderungs-Maßnahme. © Foto: Werner Sturm


Die Sanierung der Burgstraße, die Gestaltung des Kirchplatzes mit den dazugehörigen Gassen, die Errichtung des Aufzugs zum Rittersaal der Burg, die umfangreiche Sanierung und Neugestaltung des Burgareals mit Burgsaal, Zugänglichmachung der denkmalgeschützten Gewölbekeller und Umgestaltung des Stadtparks am Kapellenberg: Das alles sind hervorragende Beispiele dafür, was die Stadt Parsberg mit Geldern aus der Städtebauförderung geschaffen hat.

Mit der Sanierung und dem Umbau des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes sowie mit der Gestaltung der Innenstadt laufen bereits weitere einschneidende Maßnahmen beziehungsweise stehen in den Startlöchern.

In den neuen Bedarfsmeldungen enthalten ist das Bahnhofsgebäude, für das die Gesamtkosten inklusive der Baumaßnahmen am Hauptgebäude, den beiden neuen Funktionsbauten West und Ost sowie inklusive der Gestaltung der Außenanlagen bei rund 2,17 Millionen Euro liegen. Ihren Schatten voraus werfen bereits die Umgestaltung der Stadtmitte mit 1,5 Millionen Euro sowie die Umgestaltung der Dr.-Boecale-Straße, der Marktstraße und der Lupburger Straße mit zusammen ebenfalls 1,5 Millionen Euro.

Sintflutartige Unwetter-Ereignisse in der zurückliegenden Zeit mit überschwemmten Kellern und Garagen, etwa in der Pfarrer-Fischer-Straße und der Jura-Straße, sowie sich weiter ausdehnende Baugebiete haben die Verantwortlichen der Stadt Parsberg dazu veranlasst, eine Generalentwässerungsplanung für Parsberg in Auftrag zu geben.

Integrationsbeauftragter tritt zurück

Roland Hammerschmid vom Ingenieurbüro Kehrer aus Regensburg stellte die bei der Stadtratssitzung vor. Der Experte regte an, dass der größte Teil des Niederschlagswassers auf den Grundstücken selbst versickern sollte. Die Stadt könne mit einer gesplitteten Abwassergebühr einen Anreiz schaffen.

Auch der Bau von weiteren Rückhalteanlagen könne dazu dienen, den Kanal bei Starkregen zu entlasten. "Das ist eine große Zukunftsaufgabe und die werden wir angehen", erklärte Bürgermeister Josef Bauer.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um die Elektromobilität. So werden zusätzlich zu den Ladesäulen am Rathaus und der Schnellladestation im Gewerbegebiet Hackenhofen weitere Ladesäulen am Technologiecampus, am Bahnhof und in der Parkgarage neben der Hohenfelser Straße errichtet. Der Auftrag ging an die Bayernwerk Netz GmbH.

Ein weiterer Auftrag, nämlich der für den Glasfaseranschluss der Grundschule, ging an die Laber-Naab Infrastruktur GmbH.

Bei drei Gegenstimmen wurde der Antrag der CSU-FWL-JB-Fraktion auf Einführung einer Service-Nummer angenommen, unter der Bürger Mängel und Probleme an die Stadtverwaltung melden können.

Angenommen hat der Stadtrat ferner die Rücktrittserklärung des bisherigen Integrationsbeauftragten Hans Schuster. "Er hat mitgeteilt, dass er aus beruflichen Gründen ab 1. Januar leider nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stehen kann", teilte der Rathauschef mit. Gleichzeitig habe Schuster angeboten, dass er bei der Suche nach einem Nachfolger behilflich sein wolle.

"Herr Schuster hat sich in den vergangenen Jahren in hervorragender Art und Weise für die Belange der Stadt eingesetzt und als Integrationsbeauftragter – gerade in der schwierigen Zeit nach dem Sommer 2015 – beispielhaft Einsatz und Engagement gezeigt", so Bauer.

WERNER STURM

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