Sonntag, 15.12.2019

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Freie Fahrt nach Fribertshofen

Pater Gregor gab den Segen, der Landrat zerschnitt das weiß-blaue Band. Die Einwohner freuen sich über die Verbesserung. - 28.10.2019 09:23 Uhr

Nachdem Pater Gregor den Segen gespendet hatte, wurde das weiß-blaue Band über die neue Gemeindeverbindungsstraße von Fribertshofen nach Plankstetten durchgeschnitten. © Foto: Anton Karg


 

Zum einen die neue Gemeindeverbindungsstraße von Plankstetten nach Fribertshofen und zum anderem das 1600 Meter lange Stück des Weges von Fribertshofen nach Rudertshofen. Noch in der Kirche begrüßte Ortssprecher Michael Zaigler Gläubige und Gäste und dankte allen Beteiligten, die am Bau der beiden Straßen mitgewirkt haben.

Für Landrat Willibald Gailler ist Fribertshofen ein Ort mit einer intakten Infrastruktur, die nun mit dem Straßenbau noch einmal eine Verbesserung erfahren habe, von der auch die Stadt Berching profitiere. Bürgermeister Ludwig Eisenreich bestätigte das. Eisenreich erläuterte die beiden Straßenprojekte, von denen die Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Plankstetten – Fribertshofen, Bauabschnitt 2, das größtes Einzelprojekt war.

Baubeginn im Juni 2017

Der Baubeginn für den Bauabschnitt 1 liegt etwas zurück. Man hatte im Juni 2017 begonnen und war im November 2017 fertig geworden. Die Kosten summierten sich auf rund 900 000 Euro‚ davon wurden zirka 480 000 Euro über staatliche Fördermittel finanziert. Bauabschnitt 2 wurde auf einer Länge von 2350 Metern auf fünf Meter Breite ausgebaut. Davon wurden 250 Meter im Vollausbau und 2100 Meter im Teilausbau errichtet.

Mit der Maßnahme war im März 2019 begonnen worden; im August erfolgte die Abnahme mit anschließender Freigabe für den Verkehr. Die Baukosten für die GVS Plankstetten – Fribertshofen, Teil 2, belaufen sich auf zirka 835 000 Euro und werden von der Regierung der Oberpfalz mit 480 000 Euro gefördert. Die Ortsverbindungsstraße Fribertshofen- Rudertshofen ist im Ausbaubereich 1600 Meter lang und vier Meter breit.

Hier wurden von März bis Mai 500 Meter im Vollausbau und 1100 Meter im Teilausbau errichtet; Kosten: rund 340 000 Euro. Die staatliche Förderung mit 187 000 Euro entspricht 55 Prozent.

Geplant wurden die beiden Bauabschnitte von der Firma Petter Ingenieure in Neumarkt. Die Bauausführung lag bei der Firma Max Bögl, die von Jürgen Knipfer vertreten wurde. Die Bauleitung und Bauüberwachung hatten Michael Behringer und Patrick Queitsch, Maria Bossle plante das landschaftspflegerische Element drumherum.

Eisenreich dankte allen Verantwortlichen im Namen der Stadt für die erfolgreiche Umsetzung. Er würdigte die Bereitstellung der Fördermittel, die die Projekte erst ermöglichten. Spezielle Anerkennung ging an das Bauamt mit den Beteiligten Lindner und König, die das Projekt in der Verwaltung betreut haben.

Dann kam der Einsatz der Blaskapelle Fribertshofen, die alle Gäste im langen Zug zum Ortsausgang in Richtung Plankstetten führte, an die Stelle, an der die neue Straße endet und die Dorfstraße anfängt. Hier spendete Pater Gregor den Segen und richtete ein Fürbittgebet an höhere Stelle, damit Unfälle ausbleiben mögen.

 

ANTON KARG

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