Freitag, 13.12.2019

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Freie Wähler nominieren Penkala für Bürgermeister-Job in Deining

Die Freien Wähler Deining schicken Arkadiusz Penkala in das Rennen um den Chefsessel im Rathaus - 16.11.2019 22:40 Uhr

Arkadiusz Penkala (4.v.l.) wurde zum Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler in Deining bestimmt. © Foto: Werner Sturm


26 Männer und Frauen, darunter der Kreisvorsitzende Günter Müller, waren der Einladung der Freien Wähler zur Nominierungsversammlung beim Hahnenwirt gefolgt. Zu den sieben wahlberechtigten Mitgliedern gehörten die Gemeinderäte Franz-Xaver Meier und Werner Keckl.

Der Ortsvorsitzende Harald Kaunz machte bei der Begrüßung deutlich: "Die Freien Wähler wollen bürgernah, unabhängig und sachbezogen die Zukunft der Gemeinde positiv mitgestalten." Zum Beispiel würden der Erhalt und der Ausbau der Infrastruktur die Kommunalpolitik in Zukunft stark beschäftigen. Der Kreisvorsitzende Müller freute sich, dass die Freien Wähler einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken. "Im Gegensatz zu vor sechs Jahren ist es deutlich schwieriger geworden, Menschen zu finden, die für ein politisches Amt kandidieren wollen."

Müller fungierte als Wahlleiter und erläuterte die Regularien. Kaunz schlug der Versammlung Arkadiusz Penkala zur Wahl vor. Der gelernte Schreiner, selbstständige Unternehmer und Vater zweier Töchter ist mit Ehefrau Darka verheiratet. Die Familie lebte neun Jahre lang in Tauernfeld und hat ihren Lebensmittelpunkt seit zwei Jahren im Neubaugebiet am Oberbuchfelder Weg.

"Ich denke, dass in den vergangenen Jahren viel Gutes entstanden ist in der Gemeinde Deining. Dennoch bin ich der Meinung, dass es sehr viele verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten gibt, damit sich unsere Gemeinde positiv und im Sinne der Mitbürger weiterentwickeln kann." Mit diesen Worten begann Penkala seine Vorstellungsrede und erläuterte, warum er der richtige Bürgermeister für Deining sei. So liege ihm zum Beispiel die Förderung junger Familien, der Vereine und des Ehrenamtes sehr am Herzen. Vorstellen könne er sich einen generationsübergreifenden Spielplatz, an dem man Senioren wunderbar mit Kindern zusammenbringen könne.

Weiter sagte Penkala: "Ob Sozialwohnungen und ein Kindergarten in ein Gebäude gehören, dazu sollte man sich zunächst mit den Eltern und Elternbeiräten zusammensetzen und deren Meinung anhören. Es ist wichtig kontrolliert neuen Wohnraum zu schaffen, allerdings nicht um jeden Preis. Weil wir eine ländliche Gemeinde bleiben wollen, müssen wir außerdem unsere Grünflächen erhalten. Wer in der Stadt leben will, soll in eine Stadt ziehen."

Penkala meinte, dass es wichtig sei, Existenzgründungen zu ermöglichen. Es könne nicht sein, dass zum Beispiel ein junger KFZ-Mechaniker, der sich selbstständig machen wolle, keinen passenden Platz im Gewerbegebiet bekomme. "Dieses sollte nicht nur von großen Unternehmen bebaut werden können." Abschließend sagte Penkala: "Mein Ziel ist es näher am Bürger zu sein. Alle genannten Punkte, und noch viele die darüber hinaus gehen, werde ich mit voller Sorgfalt angehen, und versuchen umzusetzen."

nas

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