Freystadt: Flachwasserboot „Astrid“ soll Leben retten

13.9.2016, 10:22 Uhr
Das neue Aluminium-Flachwasserschubboot der Stützpunktwehr Freystadt erhielt die kirchliche Weihe und wurde von Schiffspatin Astrid Wagner auf den Namen „Astrid“ getauft.

Das neue Aluminium-Flachwasserschubboot der Stützpunktwehr Freystadt erhielt die kirchliche Weihe und wurde von Schiffspatin Astrid Wagner auf den Namen „Astrid“ getauft. © Foto: Anne Schöll

Franziskanerpater Bartimäus vom Freystädter Kloster segnete das Boot mit dem Wunsch: „Lasst Jesus als euren Kapitän mit unterwegs sein in diesem Boot“. Astrid Wagner aus Möning, die mit der Freystädter Wehr seit dem Scheunenbrand auf ihrem Anwesen vor 22 Jahren eine langjährige Freundschaft pflegt, übernahm die Patenschaft und taufte das Gefährt mit einer Flasche Sekt auf „Astrid“.

Insgesamt seien für die drei Ruderboote und für einen Trailer mit Zubehör 26 338 Euro Kosten angefallen. Die Freystädter Wehr hat sich auf eigene Rechnung einen Außenbordmotor für 1400 Euro dazugekauft und 750 Euro für die Bootsbeschaffung übernommen, die Stadt ihren Anteil von 1317 Euro dazugegeben. Dorr bedankte sich bei den freiwilligen Helfern und wünschte ihnen allezeit unfallfreie Einsätze.

Kommandant Harald Schick betonte, mit dem Zukauf eines Außenbordmotors sei man für den Ernstfall gerüstet. Sein Dank galt den Helfern, die den vorhandenen Bootsanhänger zum Transport des neuen Bootes umbauten. Kreisbrandrat Anton Bögl erklärte, „in 36 Dienstjahren ist das die erste Bootsweihe“.

Und Landrat Willibald Gailler weiß: „Freystadt ist der richtige Standort. Die Stützpunktwehr verfügt über eine kompetente Mannschaft, die optimal mit ihren Geräten umgehen kann“.

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