Sonntag, 17.11.2019

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Großübung in Pilsach: Hilferufe aus verqualmter Halle

Das gewaltige Sortiergebäude der Firma Edenharder war Schauplatz - 29.09.2019 21:39 Uhr

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Rauch, Nebel, schrille Rufe: Großübung der Pilsacher Feuerwehren

Schrille Hilferufe aus einer völlig vernebelten, riesigen Halle: Das war das Szenario der Großübung der Pilsacher Wehren beim Edenharder.


Der erste Zweiertrupp tastet sich derweil vorsichtig in die Halle, die Lichtkegel blitzen im Nebel, den Löschschlauch ziehen sie hinter sich her, rücken dem Brandherd zu Leibe. Im oberen Bereich einer Maschine findet sich eine ohnmächtige Person, sie wird nach außen gebracht, der nächste Trupp geht in die Halle und sucht weiter.

Der starke Wind machten den Wehrmännern bei den Löscharbeiten zu schaffen. Kräftige Böen trieben das Wasser immer wieder über die Halle davon oder davor zurück. Netter Nebeneffekt: Als die Sonne plötzlich für kurze Zeit herauskam, entstand ein prächtiger Regenbogen. © Foto: Wolfgang Fellner


Was keiner weiß: Es geht nur um einen Vermissten. Derweil wird aufgebaut, was die Rüstwagen hergeben. Eine Schlauchleitung wird durch ein Rohr unter der B 299 hindurch gezogen, Wasser aus der Pilsach mit Pumpen herangeschafft.

Das war auch einer der Prüfsteine: "Reichen die Trinkwasserleitung und das Wasser aus der Pilsach im Notfall aus", sagt Kreisbrandmeister Florian Schuster. Und: Wie klappt die Zusammenarbeit aller Wehren vor Ort? Bestens, zeigte sich. Die Helfer kamen aus Pilsach, Litzlohe, Pfeffertshofen, Dietkirchen und Mühlen, dazu rückte die Neumarkter Wehr mit einer Drehleiter an. Mit ein Auslöser für die Übung war der Brand vor einigen Monaten auf dem Gelände.

Im Ernstfall, sagte Schuster, wäre es nicht bei den 60 Wehrlern geblieben, da wäre schon kräftig nachalarmiert worden. Und: Die Übung auf Gemeindeebene war ein Erfolg, weitere werden folgen.

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