Donnerstag, 23.05.2019

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Grundschule Parsberg wächst schon wieder weiter

Viele Geburten und Neubürger machen zweiten Bauabschnitt zur Erweiterung erforderlich - 23.03.2019 09:24 Uhr

Die Baumaschinen sind da. Es geht los mit dem zweiten Erweiterungsbau der Grundschule an der Aschenbrenner Straße in Parsberg. Der Stadtrat gab hierzu zahlreiche Arbeiten in Auftrag. © Foto: Werner Sturm


Der Neubau des Technologiecampus steht kurz vor der Fertigstellung und schon investiert die Stadt Parsberg in ein weiteres Millionenprojekt: Den Erweiterungsbau der Grundschule an der Aschenbrenner Straße. Erst im September des letzten Jahres war nach zweieinhalbjähriger Bauzeit der Neu- und Umbau des Sonderpädagogischen Förderzentrums und der Grundschule eingeweiht worden.

Aber hohe Geburtenzahlen und viele Neubürger in den Baugebieten machen einen zweiten Bauabschnitt zur Erweiterung der Grundschule erforderlich. Deswegen sind jetzt schon wieder die Baumaschinen angerollt. Bagger graben sich in den Hang unterhalb vom Stadtpark und fördern mächtiges Wurzelwerk und massiges Steinmaterial zutage. Die Erweiterung der Grundschule um einen weiteren Bauabschnitt beinhaltet nach den Planungen des Architekturbüros Sturm und Schmidt aus Seligenporten unter anderem zwei Klassenzimmer, diverse Betreuungsräume, eine zwölf mal 18 Meter große Sporthalle, einen separaten Geräteraum, Umkleidemöglichkeiten für das Lehrpersonal und ein Behinderten-WC vor.

Der Neubau erfolgt direkt angrenzend an den ersten, im Jahr 2018 eingeweihten Erweiterungsbau, den Hang hinein in Richtung Stadtpark. Es wird eine direkte Anbindung zur Schule geschaffen. Es entsteht ferner ein schöner, verglaster Innenhof, der Anbau wird komplett barrierefrei.

Gut 2,3 Millionen Euro wird die Erweiterung der Grundschule um einen zweiten Bauabschnitt verschlingen. Die Bauzeit dürfte zwischen 16 und 18 Monaten liegen. Bei der Vergabe der Aufträge im Stadtrat zeigten sich wieder einmal die Folgen der guten Baukonjunktur. Zumeist gab nur eine Firma ein Angebot ab.

Die Vergabesummen lagen oft deutlich über der Kostenberechnung. Eine Ausschreibung musste wegen der überhöhten Preise sogar aufgehoben werden. Geschäftsleiter Stefan Schmidmeier erklärte auf Anfrage aus dem Gremium, dass man aufgrund der Auftragsvergaben zum jetzigen Zeitpunkt eine Kostenmehrung von rund 250 000 Euro zu verzeichnen hat. Vergeben wurden die Elektroarbeiten für 253 510 Euro.

Die Beschaffung der Sportgeräte kostet 88 536 Euro. Dachabdichtungs- und Spenglerarbeiten schlagen mit 123 596 Euro zu Buche. Die Anlieferung und Montage des Gerüstes kostet 14 576 Euro. Auch Metallbau- und Glaserarbeiten waren öffentlich ausgeschrieben worden. Eine Firma hat ein Angebot abgegeben, aber das lag mit 372 264 Euro satte 126 000 Euro oder 51 Prozent über der Kostenberechnung. Die Ausschreibung wurde deshalb aufgehoben, die Gewerke werden nun beschränkt ausgeschrieben.

  

WERNER STURM

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