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Donnerstag, 18.07.2019

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Hündin "Ondra" überlebt Giftköder-Attacke in der Oberpfalz

Polizei und Hundebesitzerin warnen vor möglichen Giftködern - 11.07.2019 12:18 Uhr

Weil ihre Besitzerin Hündin "Ondra" sofort zum Tierarzt bracht, überlebte der zweieinhalb Jahre alte Labrador eine Giftköder-Attacke. © Polizei Sulzbach-Rosenberg


Am Dienstagabend gegen 18 Uhr war die 25-Jährige mit Hündin "Ondra" auf einem Feldweg im Ort Hahnbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) unterwegs. Als die junge Frau bemerkte, dass der Vierbeiner etwas fraß, war es allerdings schon zu spät - der Happen war bereits im Hundemagen gelandet.

Doch schon kurz darauf ging es Hündin "Ondra" immer schlechter, sie erbrach sich sogar. Ihr Frauchen brachte die zweieinhalb Jahre alte Hündin sofort zum Tierarzt, da sie sofort einen Giftköder vermutete. Der Tierarzt konnte den Labrador retten, laut Polizei geht es "Ondra" mittlerweile wieder besser. "Ondras" Besitzerin erstattete Anzeige bei der Polizei - vor allem, um andere Hundebesitzer vor weiteren möglichen Giftködern zu warnen.


Tödliche Köder: Was tun, wenn der Hund Gift gefressen hat?


Immer wieder hatte die 25-Jährige am Feldweg bei Godlricht schon zuvor Essensreste gefunden - mal Wurststücke, Fleischreste oder auch ein gebratenes Schnitzel. Dass es sich dabei um mit Gift versetzte Köder handelt, ist nicht auszuschließen. Deshalb warnt auch die Polizei die Hundehalter und bittet um besondere Vorsicht. "Offensichtlich gibt es immer wieder unmenschliche Personen, die keine Hund- oder Tierfreunde sind", so die Beamten.


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