Jeder dritte Oberpfälzer wurde schon gegen Corona geimpft

6.5.2021, 14:41 Uhr
FOTO: Hans-Joachim Winckler DATUM: 20.02.21.. MOTIV: Corona Impfung Pilotversuch: Erste dezentrale Impfstation im Landkreis Zenngrundhalle Veitsbronn - Symbol; Impfung, Spritze;

FOTO: Hans-Joachim Winckler DATUM: 20.02.21.. MOTIV: Corona Impfung Pilotversuch: Erste dezentrale Impfstation im Landkreis Zenngrundhalle Veitsbronn - Symbol; Impfung, Spritze; © Hans-Joachim Winckler, NN

Am 5. Mai waren es über 375 600 Erstimpfungen, teilt die Bezirksregierung mit. Geimpft wurde in den Impfzentren, durch Hausärzte und in Kliniken. Die Quote bei den Zweitimpfungen steigt auf 9,4 Prozent, das entspricht rund 104 800 Zweitimpfungen.

Damit liegt die Oberpfalz, gemeinsam mit Niederbayern und Oberfranken, weiterhin deutlich über dem bayerischen Landesdurchschnitt mit. Dieser beträgt laut dem Robert-Koch-Institut RKI rund 31 Prozent. Allein in der letzen Aprilwoche wurden 66 000 Impfdosen verimpft. In den Impfzentren waren es über 28 000, bei den Hausärzten etwa 37 500.

Kommende Woche sind bis zu 100.000 Impfungen möglich

Für diese Woche ist für die Oberpfälzer Impfzentren eine Lieferung von rund 33 300 Impfdosen geplant, teilt die Bezirksregierung mit. In der kommenden Woche sind es voraussichtlich über 40 000 Impfdosen. "Zusammen mit den Chargen, die direkt an Hausärzte und Krankenhäuser geliefert werden, ist davon auszugehen, dass in den kommenden zwei Wochen in der Oberpfalz wieder über 100 000 Impfungen stattfinden können – ein Großteil davon dieses Mal Zweitimpfungen", heißt es aus Regensburg.

Corona-Ticker 2.0

Regierungspräsident Axel Bartelt sieht die Oberpfalz "auf dem richtigen und auf einem guten Weg". Mit Amberg-Sulzbach, Neustadt a.d.Waldnaab, Tirschenreuth und Weiden sind aktuell sechs Landkreise und kreisfreie Städte der Oberpfalz unter einem Inzidenzwert von 100; Neustadt a.d.Waldnaab liegt mit 44,5 sogar unter 50.

In den Intensivstationen bleibt die Lage angespannt

"Der Höhepunkt der dritten Welle scheint in unserer Region Gott sei Dank überwunden zu sein", sagt Bartelt. Dennoch bleibe die Lage gerade auf den Intensivstationen in den Kliniken der südlichen Oberpfalz weiterhin angespannt. Insgesamt zeige sich bei der Bettenbelegung durch allgemein stationäre Covid-Patienten ein deutlicher Rückgang. "Die Zeit der Achtsamkeit und Vorsicht ist trotz aller positiven Entwicklungen jedoch nicht vorbei. Wenn wir weiterhin die derzeit noch erforderlichen Corona-Maßnahmen einhalten, haben wir realistische und gute Chancen auf einen unbeschwerten Sommer mit weiteren lang ersehnten Lockerungen."

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