Solardächer und eigene Homepage

Kathrin Kimmich kümmert sich um Klimaschutz im Landkreis Neumarkt

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4.7.2022, 13:47 Uhr
Das Solardach-Kataster ist ein Baustein im Klimaschutz-Management.

© imago images/U. J. Alexander, ARC Das Solardach-Kataster ist ein Baustein im Klimaschutz-Management.

Die Gesellschafterversammlung der Regina GmbH hat ein wichtiges Zeichen in Sachen Klimaschutz gesetzt: Die Bürgermeister sowie Landrat Willibald Gailler beschlossen neben der Entfristung der Geschäftsführerin Kathrin Kimmich im gleichen Zuge die Verstetigung des Klimaschutzmanagements für den Landkreis. Bis auf weiteres wird Kimmich dieses wichtige Themenfeld weiter bearbeiten.

Zunächst werden die in der Regionalmanagement-Förderung des Freistaats Bayern bereits beschlossenen Projekte weiter umgesetzt. Neben dem an den Start gehenden Solardachkataster wird es bald eine zentrale Klimaschutzhomepage für den Landkreis geben sowie die Grüne Hausnummer, ein Gütesiegel für umweltschutzgerecht vorbildlich sanierte oder gebaute Häuser.

Klimawoche im September

Vom 17. bis 25. September wird es eine landkreisweite Klimawoche geben. Mit Vorträgen, Ausstellungen, Begehungen und Mitmach-Aktionen sollen die Bürgerinnen und Bürger geballte Informationen erhalten beziehungsweise für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Akteure, die sich hier beteiligen möchten, können sich gerne bei Kimmich melden.

Kathrin Kimmich,  Klimaschutzmanagerin 
01.07.2022
lokales 
Neumarkt
Foto: Lisa Hofmann

Kathrin Kimmich, Klimaschutzmanagerin 01.07.2022 lokales Neumarkt Foto: Lisa Hofmann © Foto: Lisa Hofmann, NNZ

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit“, so Kimmich, „dass jeder versucht, seinen Teil zur Energiewende beizutragen.“ Dabei sollte man den Energie-Dreisprung (Energie sparen – Energieeffizienz – Erneuerbare Energien) beherzigen. Obwohl der Landkreis beim Thema Erneuerbare Energien in Bayern gar nicht schlecht dastehe, sei es gleichwohl wichtig, nicht aufzuhören und sich zurückzulehnen, sondern mit vereinten Kräften weiter auszubauen, sowohl auf kommunaler, als auch auf privater Ebene.

Pyrbaum und Sengenthal als Vorreiter

Ein weiteres Anliegen ist Kimmich, dass die Kommunen Anreizsysteme für ihre Bürgerinnen und Bürger schaffen, wo es keine oder kaum Bundes- beziehungsweise Landesfördermittel gibt. Die Kommunen der interkommunalen Allianz „ILE AOM“ hätten zum Beispiel vorbildlich ein Förderprogramm mit insgesamt 16 Förderbausteinen aufgelegt, das schon seit mehreren Jahren läuft, wobei die Gemeinden Pyrbaum und Sengenthal mit der Anzahl der geförderten Maßnahmen besonders positiv herausstächen. Wünschenswert wäre, dass alle Kommunen im Landkreis sich an dieser regionalen Förderung beteiligen.