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Freitag, 26.04.2019

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Kreisräte haben Bagger fürs Neumarkter Hallenbad bestellt

Kreisräte vergeben Aufträge für viele Bauvorhaben - 09.02.2019 12:23 Uhr

Der Sprungturm des Hallenbads durfte zuletzt schon nicht mehr benutzt werden. Bald ist das ganze Gebäude nur noch Erinnerung. © Foto: André De Geare


Alle Bauleistungen wurden einstimmig stets an den preisgünstigsten Anbieter vergeben. Der Wertstoffhof Blomenhof am Berliner Ring wird demnächst erweitert und die bisher beengte Verkehrssituation wird dabei neu geregelt. "Während der gesamten Bauzeit von Ende Februar/Anfang März bis zur Fertigstellung im Herbst bleibt der Wertstoffhof wie bisher geöffnet.

Berechnung unterschritten

Die Bauleistungen wurden an die Firma Dörrmann aus Berg zum Preis von gut 1,5 Millionen Euro vergeben. Über den Zuschlag für die Zimmererarbeiten darf sich die Firma O. Lux aus Roth freuen. Deren Angebot zum Preis von rund 152 000 Euro unterschritt sogar die Kostenberechnung um knapp 15 Prozent: Die Elektroarbeiten übernimmt die Firma Eibl aus Lauf a.d. Pegnitz zum Preis von rund 110 000 Euro.

Für das Sonderpädagogische Zentrum und das Ostendorfer-Gymnasium wurden sieben Gewerke vergeben, die Hochbauamtsleiter Markus Mederer erläuterte. Die Gerüste wird die Firma Kircheis aus Raschau in Thüringen zum Preis von rund 106 000 Euro aufstellen. Für die Sanitärarbeiten bekam die Firma Knixa aus Neumarkt den Zuschlag. Ihr Angebot belief sich auf rund 705 000 Euro.

Die mit Hackschnitzeln betriebene Heizung wird die Firma Grötsch aus Hersbruck zum Preis von rund 890 000 Euro einbauen. Aufgrund einer günstigeren Berechnung der Handwerkerstunden lag das Angebot dafür über 180 000 Euro unter der Kostenberechnung. Für die Lüftungsarbeiten kam mit der Firma Petry aus Neumarkt ein einheimischer Anbieter zum Zuge. Über 822 000 Euro muss der Kreis dafür berappen. Für die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik ist die Firma Aumasys aus dem oberfränkischen Strullendorf verantwortlich. Ihr Angebot lautet auf rund 543 000 Euro. Die Elektroarbeiten wird die Firma Dehn Instatec aus Neumarkt zum Preis von etwas über zwei Millionen Euro ausführen.

Mit elf Millionen Euro sei die Hälfte der Bauleistungen damit vergeben worden, so Architekt Michael Zaschka. Aufgrund der guten Baukonjunktur seien die Preise gestiegen. Eine halbe Million Euro mehr muss der Kreis deshalb in die Hand nehmen.

Das Neumarkter Hallenbad hat seine Dienste geleistet. Das Wasser ist abgelassen und das Innere wird ausgeräumt. Die Bagger der Firma TG Umwelttechnik aus Büren in Hessen werden Anfang März anrollen. Innerhalb von drei Monaten soll alles platt sein. Eine knappe halbe Million soll der Abbruch mitsamt der fachgerechten Entsorgung der Baustoffe kosten. Über dieses Angebot darf sich der Landkreis freuen. "Die Firma sind Vollprofis´", erläuterte Gabriele Theil von der Hochbauverwaltung. Der teuerste Anbieter lag nämlich dreimal so hoch.

Das Anrufsammeltaxi zwischen Berg und seinen Ortsteilen und dem Bahnhof Neumarkt wird weitergeführt. Die Firma Citytaxi aus Neumarkt erhielt für weitere drei Jahre den Zuschlag. Auch eine Beförderung mit dem Rollstuhl ist möglich. Die Finanzierung übernehmen der Freistaat Bayern zur Hälfte, die zweite Hälfte teilen sich die Gemeinde Berg und der Landkreis Neumarkt. Die Kunden benötigen zur Fahrt ein VGN-Ticket. Im vergangenen Jahr haben, so Sachgebietsleiter Endres, fast 2000 Fahrgäste auf dieses Angebot zurückgegriffen. 

FRANZ XAVER MEYER

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