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Samstag, 22.02.2020

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Kulturhalle wird in Berching sehnlich erwartet

Den aktuellen Stand der Baufortschritte erfuhren Interessierte bei "Baustelle betreten" - 27.01.2020 12:30 Uhr

Bürgermeister Eisenreich und Architekt Michael Kienlein erläuterten den Interessierten die aktuellen Daten und Fakten zum Bau der Kulturhalle. © Foto: Anton Karg


Bürgermeister Ludwig Eisenriech sagte eingangs: "Die Errichtung der Kulturhalle in der Altstadt von Berching ist ein Meilenstein für die Belebung des Stadtkerns." Das Gebäude passe sich mit seinem steilen Satteldach in das historische Stadtgefüge ein und werde nach Fertigstellung im Sommer dieses Jahres das Zentrum für Kunst und Kultur werden. "Es kommt neues Leben in alte Mauern."

Nach Aussage des Berchinger Bürgermeisters liegen die Kosten bei rund 3,9 Millionen Euro. Von Seiten der Regierung werde eine Zuwendung von 55 Prozent der zuschussfähigen Kosten, die nur etwas sechs Prozent über den geschätzten liegen, erwartet.

Aktuell sind nahezu alle Gewerke fertig geplant und an überwiegend regionale Firmen vergeben (Elektro Frey, Berching; Heizungs-und Sanitärinstallation: Reindl Bad-Wärme-Energie GmbH, Berching; Lüftungsinstallation durch Burkhardt GmbH, MühIhausen; Dachdeckerei Lindl, Dietfurt; Baumeisterarbeiten, Bauunternehmen Scharpf, Berching; Schreinerarbeiten Fenster durch Karl Streb GmbH, Berching).

Regionale Firmen im Boot

Die Dachdeckerarbeiten sind nahezu abgeschlossen, die Grobinstallation von Elektrik, Heizung und Lüftung findet derzeit statt, die Malerarbeiten im Veranstaltungssaal wurden begonnen, das Holz wird mit einer biologischen Farbe weiß lasiert, die Medienplanung (Beschallung, Beamer, Leinwand, Bühnenlicht) ist abgestimmt und befindet sich in der Ausschreibung. Die nächsten Schritte werden sein: Einbau der Fenster, voraussichtlich im Februar; Montage des Sonnenschutzes nach Einbau der Fenster; Estrich- und Trockenbauarbeiten, voraussichtlich im März; Innenausbau und Installation von Sanitär und Elektrik.

Der Saal der Kulturhalle "Christoph Willibald Gluck" wird bis zu 260 Sitzplötze bieten. Die Fensterfront an der Westseite sorgt für einen Licht durchfluteten Raumin dem für Veranstaltungen unterschiedlichster Art beste Bedingungen herrschen. Mit Tischbestuhlung ist es möglich rund 170 Personen im Saal zu platzieren. Die Fertigstellung ist im Sommer geplant.

Auf die Eröffnung freut sich jetzt schon zum Beispiel der Vorsitzende des Berchinger Kulturfördervereins, der bis dato die Kulturfabrik betreibt. Wie Armin Edbauer gegenüber den NN sagte, sei es für den Kulturförderkreis kein Problem mit den Veranstaltungen von der Kulturfabrik im Schabmüllergebäude in die Kulturhalle Christoph Willibald Gluck zu wechseln. Bereits jetzt würden schon die ersten Planungen für die Theateraufführungen getroffen. Und auch für die notwendigen Kulissen werden Vorbereitungen getroffen.

kaa

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