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Donnerstag, 04.06.2020

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Lauterhofen: Abschied fiel Pfarrer Helmut Gerstner nicht leicht

Er bedankte sich für eine erfüllende Zeit - 20.05.2020 09:22 Uhr

Helmut Gerstner feierte seinen Abschiedsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael. Zahlreiche Gäste erwiesen ihm die Ehre. © Foto: Jutta Riedel


Trotz der widrigen Umstände aufgrund der Corona-Auflagen waren zahlreiche Gläubige der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Alfeld gekommen, um diesen letzten Gottesdienst mitzufeiern, aber auch etliche Ehrengäste.

So gab es zum Abschied Grußworte und Präsente von Pfarrer Gerhard Ehrl, Bürgermeister Ludwig Lang, Rektor Bernhard Dürr und dem Gesamtleiter der Regens-Wagner-Einrichtung, Andreas Fersch, die sich unisono für die gute Zusammenarbeit bedankten und für die Zukunft alles Gute wünschten.

Gerstner dankte für die Möglichkeit, den Gottesdienst in der geräumigen Pfarrkirche feiern zu dürfen, und bedauerte, den Abschied nicht mit einem anschließenden Fest begehen zu können. Einen besonderen Dank richtete Gerstner an die beiden Lauterhofener Mesnerinnen Monika Eichinger und Christa Eichinger, die immer für den Blumenschmuck und die Reinigung der Maria-Hilf-Kapelle gesorgt hatten, in der traditionell die evangelischen Gottesdienste gefeiert werden. Auch standen die beiden in Lauterhofen als Ansprechpartner für die evangelischen Gemeindemitglieder bereit und sorgten für die Verteilung der Gemeindebriefe.

Der gebürtige Augsburger wuchs in einer christlich geprägten Familie auf. Seine starke Verbundenheit zu Glauben und Kirche führte zu dem Entschluss, Pfarrer zu werden. Helmut Gerstner studierte von 1978 bis 1984 in München und Erlangen Theologie.

Im Jahr 1986 wurde Gerstner in Alfeld zum Pfarrer geweiht und übernahm die dortige Kirchengemeinde, die er 34 Jahre betreute. Bei seiner Arbeit für die evangelischen Christen in Alfeld und Lauterhofen wurde er stets tatkräftig unterstützt von seiner Ehefrau Hannelore.

Die Arbeit mit Kindern und Schülern habe ihm immer besonders am Herzen gelegen, berichtete Gerstner, eine "besondere Herausforderung" sei immer die Begleitung von Menschen gewesen, die tiefes Leid erfahren haben.

JUTTA RIEDEL

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