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Montag, 16.09.2019

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Lauterhofen: Martina Jacob als Konrektorin verabschiedet

Sie geht von der Grund- und Mittelschule Lauterhofen nach Berngau - 28.07.2019 10:37 Uhr

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Martina Jacob (mit Blumenstrauß) nach neun Jahren als Konrektorin an der Schule in Lauterhofen verabschiedet. © Foto: Jutta Riedel


Rektor Bernhard Dürr und Lehrkraft Irmgard Schiller lobten Jacob in einem Gedicht für ihre Leidenschaft für Mathematik und Musik, ihre Authentizität, als "ein verlässlicher Partner und Wegbegleiter" mit Rückgrat, der sich nie "verbiegen" ließ, ihre Neugier und Offenheit gegenüber Neuem, die Teamfähigkeit und ihren Idealismus, mit dem sie stets das Gute in den Schülern gesehen und die "Perlen" auch gefunden habe.

Nur ungern lasse man sie ziehen, denn sie hinterlasse eine große Lücke, die es in den nächsten Monaten zu schließen gelte, sagte Dürr.

Bürgermeister Ludwig Lang: Für die Schüler in Lauterhofen sei sie ein "wertvoller Wegbegleiter" gewesen bei der Vorbereitung auf "den richtigen Weg ins Leben".

Vor neun Jahren hatte Martina Jacob den Posten an der Schule übernommen, jetzt wechselt sie nach Berngau, wo sie die Schulleitung übernimmt. Pfarrer Gerhard Ehrl lobte Jacob als "angenehme und leise Chefin" mit einem offenen Ohr für die Religionslehrer und stets einem guten Wort für jeden Schüler, aber auch die Eltern und Lehrer. Auch im Namen von Pfarrerin Barbara Overmann und Lehrerin Waltraut Geitner wünschte Ehrl Gottes Segen für ihre neue Aufgabe, aber "aus unseren Herzen gehen Sie nie fort".

Theresa Altmann, Koordinatorin im Schulverbund, freute sich über die "Ehre", an ihrem vorletzten Arbeitstag Jacob verabschieden zu dürfen. Die Schule in Lauterhofen werde "anständig darunter leiden", Jacob als Lehrkraft und Konrektorin zu verlieren. Immer habe sie sich auf Jacob verlassen können, sagte Altmann und dankte für die "tolle Zusammenarbeit", auch mit ihrer Konrektorin an der Schwarzach-Schule in Berg, beispielsweise bei der schwierigen Verteilung der Fachlehrer, "die beiden haben immer eine Lösung gefunden". Für die neue Herausforderung wünschte Altmann alles Gute und ein "geschicktes Händchen".

Die Elternbeiratsvorsitzende der Mittelschule, Diana Händlmayer, verabschiedete die "Superlehrkraft", die Wissen "so spannend wie möglich" vermittelt habe, "großartige Reden" hielt und die Schule in den letzten Jahren "sehr bereichert" habe.

Die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Jutta Thumann, dankte für die gute Arbeit als Konrektorin und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Förderverein und wünschte "beruflichen Erfolg, Gelassenheit, Durchhaltevermögen und eine robuste Gesundheit, ohne die ein Schulleiter nicht auskommt".

Jacob erinnerte an den Anfang vor neun Jahren mit einer komplett neuen Schulleitung und der anstehenden Sanierung der Grundschule. "Unglaublich aufregend" sei das gewesen, "Stress pur". Wunderschön sei die Grundschule geworden, die Mittelschule werde bestimmt auch ein Schmuckstück.

Jacob dankte dem Marktrat für sein Engagement für die Schule, aber auch den "sehr engagierten" Lehrern, die sich "mit viel Herzblut" für die Kinder einsetzten, und den Eltern. Immer hätten alle an einem Strang gezogen, "damit der Laden läuft", alle hätten sich als Team gezeigt, auch die Mitarbeiter, die keine Lehrer sind.

Sehr gefallen und imponiert habe ihr der Einsatz von Förderverein und Elternbeirat, "nur so läuft es rund, nur so können sich die Schüler und die Lehrer an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen". 

JUTTA RIEDEL

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