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Lauterhofens Kern soll mit einer Gestaltunsgfibel schöner werden

Für Sanierungswillige im Kernort gibt es satte Zuschüsse - 24.01.2021 11:43 Uhr

Das Rathaus in Lauterhofen. Im Altort sollen Hausbesitzer animiert werden, mit Fördermitteln ihre Immobilien zu sanieren. 

09.06.2011 © Fritz-Wolfgang Etzold


Ein Entwurf für die Fibel mitsamt den zugehörigen Gestaltungsrichtlinien wurde von der msh stadtplanung GbR in Altdorf, Büro für räumliche und soziale Stadtplanung, bereits im Juli des vergangenen Jahres erarbeitet, die Regierung der Oberpfalz hat den Entwurf bereits geprüft.

Wie Bürgermeister Ludwig Lang berichtete, hat es seitens der Regierung Anmerkungen gegeben zu Punkten, die noch beachtet werden müssten.

Vergleiche wurden gezogen mit den Gestaltungsfibeln der Nachbargemeinden Berching und Velburg. An Ludwig Eisenreich, Bürgermeister von Berching, wurde eine Anfrage geschickt, die Gestaltungsfibel dem Marktrat in Lauterhofen vorzustellen. Dies sei von der Regierung "dringendst empfohlen worden".

"Sprunghaft" angestiegen

Angesprochen wurde seitens der Regierung vor allem die Festsetzung der Höhe der angebotenen Förderung für Sanierungsprojekte. Einer Erhöhung der Gesamtförderung auf 50 000 Euro würde die Regierung problemlos zustimmen, hieß es mit Verweis darauf, dass die Bereitschaft zur Sanierung in Berching "sprunghaft" angestiegen sei, nachdem dort die Gesamtsumme von 30 000 Euro auf 50 000 Euro aufgestockt wurde.

Marktrat Ludwig Härteis begrüßte die angestrebte Erhöhung der Fördersumme ausdrücklich, dadurch werde viel mehr investiert, auch wirke es sich auf den Steuerungseffekt aus, wenn genügend Geld zur Verfügung stehe. Bereits seit 2011 laufen Planungen für Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung, jetzt wolle man "schnell vorankommen".

Beschlossen wurde, einen Arbeitskreis zu bilden, bestehend aus Mitgliedern des Marktrates sowie Bürgern, die im Sanierungsgebiet wohnen. Härteis, der sich neben Julia Strobl und Martin Springs für den Arbeitskreis meldete, empfahl, auch Architekten dazu zu holen, die den Bürgern diverse Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen könnten.

jr

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