Dienstag, 10.12.2019

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Missbrauchsvorwürfe: Früherer Pfarrer von Reichertshofen ist rehabilitiert

Anschuldigungen waren unbegründet - Rückkehr in die Pfarrei Heideck - 15.12.2014 10:30 Uhr

Das  Ermittlungsverfahren war im August 2013 aufgrund der Angaben einer einzigen Person eingeleitet worden. Der Vorwurf: Zwischen 1998 und 2001 soll er sich in Reichertshofen in sieben Fällen an einem Jungen vergangen haben. Im November 2013 wurde der Priester  aus der Untersuchungshaft entlassen, nachdem das Landgericht Nürnberg-Fürth den gegen ihn erlassenen Haftbefehl aufgrund erheblicher Zweifel an der Aussage des Zeugen aufgehoben hatte.

Das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft wurde zum 17. November 2014 eingestellt, ohne dass es zur Erhebung einer Anklage gekommen war.

Der rehabilitierte Priester kehrt demnächst iin seine Pfarrei zurück. © colourbox.com


Die entsprechend den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz eingeleitete kirchenrechtliche Voruntersuchung hatte sich am Verlauf des staatlichen Verfahrens orientiert und dessen Ergebnisse einbezogen. Sie wurde nun am Samstag, 13. Dezember, abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass die gegen den Pfarrer erhobenen Beschuldigungen sich „als unbegründet erwiesen“ haben.

Der Pfarrer war während der laufenden Ermittlungen vom Dienst freigestellt. Er kehrt am Samstag, 20. Dezember, wieder in seine Pfarrei zurück. Den Vorabendgottesdienst in Heideck wird Bischof Gregor Maria Hanke gemeinsam mit dem Pfarrer und den Gläubigen der Pfarrei feiern.

nn/ pde

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