Mittwoch, 21.04.2021

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Mordfall Furth vor 21 Jahren: Polizei gibt nicht auf

Belohnung jetzt verdoppelt - Zähe Suche nach Zeugen - 20.09.2014 12:05 Uhr

Symbolbild

09.08.2010 © colourbox.com


Am 8. Februar 1993, zwischen 9 und 9.30 Uhr, tötete ein bisher Unbekannter mit einem Messer den damals 41-jährigen Karl Perlinger in dessen Schuhgeschäft in der Bahnhofstraße 11 in Furth im Wald. Vernehmungen und Gutachten, erstellt mit den neuesten Möglichkeiten der Kriminaltechnik, führten nicht zur Aufklärung der Tat. Ebenso wenig die intensive Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa in der TV-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ im Dezember 2010.

Mit der Verdoppelung der Belohnung sucht die Polizei Antworten auf zwei zentrale Ermittlungsfragen: Eine Woche nach der Tat, am 15. Februar 1993, erklärte ein bisher unbekannter Reisender am Grenzübergang Eschlkam gegenüber einem Polizeibeamten, dass die Polizei doch einmal im Krankenhaus von Domazlice in Tschechien Nachforschungen anstellen solle. Die Identität dieses Reisenden wäre von großer Bedeutung.

Außerdem: Im Januar 1995 ging bei der Grenzpolizeiinspektion Furth im Wald ein anonymer Brief ein, in dem der Verfasser die persönlichen Verhältnisse des Opfers beschreibt. Dieser bisher ebenfalls unbekannte Verfasser ist für die weitere polizeiliche Ermittlungsarbeit ebenfalls von großer Bedeutung.

Hinweise zu diesen Fragen und Angaben zum Tatgeschehen und dessen Hintergründen nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter (09 41) 506-28 88 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Vertraulichkeit wird zugesichert.

nn

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