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Dienstag, 02.03.2021

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Nach Höhlen-Unglück: Todesursache steht fest

57-Jähriger war bei Tauchgang in der Mühlbachquellhöhle tödlich verunglückt - 10.02.2021 12:57 Uhr

Der 57-Jährige war gemeinsam mit drei anderen Tauchern auf dem Rückweg von einem Erkundungseinsatz. Doch plötzlich tauchte der Mann nicht mehr auf.

Stundenlang versuchten Taucherkollegen den Kollegen wiederzubeleben. Vergeblich. Nach einem stundenlangen Kampf starb der 57-Jährige. Der Mann verlor im "Maulwurfs-Siphon" wohl das Bewusstsein - eine Engstelle, die die Experten eigentlich gut kennen.

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Einsatzkräfte bergen toten Forscher aus Oberpfälzer Höhle

Rund 200 Einsatzkräfte waren am Mühlbachquellsystem bei Dietfurt im Einsatz, nachdem ein 58-Jähriger in einer der Höhlen verunglückt war. Gemeinsam mit drei Forscherkollegen war er auf Erkundungstour gewesen. Er konnte nur noch tot geborgen werden, die anderen drei Personen blieben unversehrt.


Schon vor der Obduktion ging die Kripo davon aus, dass der Mann beim Tauchen durch die Sechs-Meter-Passage wohl einen Herzstillstand erlitt.

Der vorläufige Obduktionsbericht der Kripo Regensburg bestätigte dies nun am Mittwoch: "Fest steht, dass der Mann ohne Fremdeinwirkung zu Tode kam", so die Polizei.

Zur genaueren Bestimmung der Todesursache wurde eine weitere, gutachterliche Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth in Auftrag gegeben.


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wik

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