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Sonntag, 09.08.2020

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Neuer Treffpunkt für Rappersdorf wird gebaut

Beim Bau des Dorfhauses haben freiwillige Helfer bisher rund 300 Stunden Eigenleistung erbracht. - 01.05.2020 11:23 Uhr

Erhard Wolfrum (M.) informiert den Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich (r.) und Bauamtsleiter Thomas Lindner über Baufortschritt, Raumprogramm und Termine für das Rappersdorfer Dorfhaus.

© Foto: Anton Karg


Es wurde nach Alternativen gesucht und man wurde rasch fündig. In Wallnsdorf haben Aktive um die Stadträtin und Ortssprecherin Erna Fitz das Projekt angeschoben, in Rappersdorf war es Stadtrat und Ortssprecher Erhard Wolfrum. Und auch die örtlichen Vereine wünschen sich einen Dorfmittelpunkt.

 

Platz für 60 Gäste

 

In Rappersdorf kommt hinzu, dass der Schützenverein die vereinseigene Schießhalle, die auf Grund und Boden der Familie Breindl steht, nur mehr wenige Jahre nutzen kann. Den Baufortschritt für das Dorfhaus in Rappersdorf haben Bürgermeister Ludwig Eisenreich, Stadtrat und Ortssprecher Erhard Wolfrum und der Leiter des Bauamts, Thomas Lindner inspiziert. Die Baumeisterarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass in zwei Wochen der Zimmerer kommen kann, um den Dachstuhl mit fleißigen Helfern zu heben. Wie Wolfrum berichtete, bietet der Versammlungsraum Platz für 60 Gäste. Im Raumprogramm sind weiter vorgesehen eine kleine Teeküche und sanitäre Anlagen. Bisher haben die fleißigen Helfer rund 300 Stunden freiwillig und unentgeltlich geleistet.

Das Dorfhaus in Rappersdorf wird trotzdem noch rund 350 000 Euro kosten. 148 000 Euro gibt es als Förderung über die Dorferneuerung. Darin enthalten sind zehn Prozent als ILE-Bonus. Mit Förderinstrumenten LEADER und "integrierte ländliche Entwicklung" (ILE) werden Regionen im ländlichen Raum unterstützt, die unter aktiver Beteiligung der lokalen Bevölkerung Entwicklungskonzepte realisieren. Die Stadt Berching wird sich an diesem Projekt mit 60 000 Euro beteiligen, so der Bürgermeister. 10 000 Euro Zuschuss gewährt der Landkreis Neumarkt.

Somit verbleiben der Dorfgemeinschaft Rappersdorf rund 80 000 Euro an Eigenmitteln in Form eines Bankkredits und der freiwilligen Arbeitsstunden der Rappersdorfer Bürger. Das Dorfgemeinschaftshaus hat das Pollantener Planungsbüro Seitz konzipiert.

ANTON KARG

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