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Mittwoch, 19.06.2019

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Neumarkt: Circus Sambesi bittet zum Lebenshilfe-Konzert

Inklusion und Afrikahilfe vereint - Wenige Tage später weitere Aufführungen - 13.06.2019 06:30 Uhr

Die Lebenshilfe hätte sich das Zelt für das Jubiläum auf ihrem eigenen Areal gewünscht. Doch der Boden machte nicht mit. Nun steht das Zelt wieder an altbekannter Stelle unweit des Neumarkter Real-Marktes. © Foto: André De Geare


Am Mittwoch, 19. Juni, findet zum Jubiläum "50 Jahre Lebenshilfe Neumarkt" das zweite inklusive Musikfestival "Taktvoll" statt. Die Kellergangband wird Eergreens und Mitmachsongs, die "Rock Sixties" musikalische Highlights und die Gastband "Akut" handgemachte Live-Musik spielen.

Das Taktvoll-Festival soll ab 19 Uhr im Zelt des Sambesi auf dem Gelände an der Freystädter Straße gegenüber des Real-Marktes über die Bühne gehen.

Boden bei der Lebenshilfe gab nach

Ursprünglich war geplant, das Sambesi-Zelt für das Jubiläumskonzert direkt bei der Lebenshilfe aufzubauen. Allerdings machte die Bodenbeschaffenheit den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

"Ich merkte schon beim ersten Befahren des Lebenshilfe-Areals, dass der Boden sehr leicht nachgibt", erzählt Sambesi-Chef Karl Nidermayer. Zudem sei der Platz als solcher stark beengt. Beim Versuch, die Zeltanker einzuschlagen, habe der sandige Boden nachgegeben. Auch der Stapler sei ständig eingesunken.

Die Sambesi-Crew gab auf und zog zurück an den angestammten Platz an der Freystädter Straße.

Spenden erwünscht

Einlass zum Taktvoll-Konzert ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, über eine Spende würden sich die Musiker jedoch freuen. Um 19 Uhr legt die Kellergangband los, ab 19.30 Uhr stoßen die "Rock-Sixties" dazu. Nach einer gemeinsamen Session rocken die "Rock-Sixties" alleine weiter bis 20.30 Uhr.

Im Anschluss wird die Band "Akut" das Zelt nochmal zum Beben bringen. Eine gemeinsame Session aller beteiligten Musiker beschließt den Abend.

Verschnaufpause ist kurz

Für die "Sambesi"-Crew gibt es danach nur eine kurze Verschnaufpause. Schon am 22. Juni gibt die Zirkustruppe, die ihr Projekt im 32. Jahr betreibt, zwei Vorstellungen (15 und 19 Uhr).

Für die Shows verspricht Karl Nidermayer einige Highlights, beispielsweise etliche Gäste, die das Zirkusprogramm mit hochwertigen Nummern bereichern sollen. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden erwünscht.

Benefiz-Projekt mit langer Geschichte

Wie es überhaupt zum Zirkus Sambesi kam? Karl Nidermayer hatte 1987 die Vision, mit Hilfe eines Wohltätigkeitszirkus’ den ärmsten der Armen in Äthiopien zu helfen.

Die Afrika-Stiftung "Menschen für Menschen" von Karl-Heinz Böhm inspirierte Nidermayer, sodass er mit Freunden und ehrenamtlichen Helfern, Technikern und Artisten, das Zirkusprojekt auf die Beine stellte.

In den vergangenen 32 Jahren gab der Circus Sambesi schon über 130 Vorstellungen in Nord- sowie Südbayern und sammelte dabei mehr als 700 000 Euro Spenden für "Menschen für Menschen".

Diese Stiftung leistet Hilfe zur Selbsthilfe in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Die Arbeit vor Ort in Äthiopien soll dauerhaft für bessere Lebensbedingungen der Menschen sorgen. 

nn

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