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Freitag, 26.04.2019

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Neumarkter Bau-Innung bestätigt glänzende Geschäfte

Bei kleineren Betrieben sind die personellen Kapazitäten erschöpft - 10.02.2019 18:08 Uhr

Selbst die optimistischen Erwartungen des Bau- und Ausbaugewerbes seien übertroffen worden. Obermeister Werner Keckl berichtete über die konjunkturelle Lage. Auch ins kommende Jahr blickt die Branche in Bayern momentan sehr zuversichtlich.

Der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe erreichte in den ersten acht Monaten des Jahres bei den Betrieben ab 20 Mitarbeiter 10,5 Milliarden Euro. Die Branche erwartet für das Jahr 2018 ein Umsatzplus für den Bau und Ausbau von 5,5 Prozent. Allerdings dürfte das Umsatzplus bei den kleineren Betrieben mit rund drei Prozent deutlich geringer ausfallen als bei den Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten (+9 Prozent). Denn vor allem bei kleineren Betrieben seien die personellen Kapazitätsgrenzen erreicht.

Der Freistaat hat im Bundesländervergleich die niedrigste Arbeitslosenquote, sie lag im Oktober bei 2,6 Prozent und verharrt damit seit einem halben Jahr unter der Drei-Prozent-Marke. Die Zahl der Beschäftigten lag in den Sommermonaten im Bauhauptgewerbe um drei Prozentpunkte über dem Vorjahr. Im Ausbaugewerbe war sie leicht rückläufig. Die Zahl der Auszubildenden in den Bauberufen blieb mit 7 250 Lehrlingen im Vorjahresvergleich konstant.

Nach einem kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018 wendete sich Keckl dem Innungsgeschehen zu. Er berichtete über die Verfolgung von Schwarzarbeit und die Folgen unberechtigter Handwerksausübung sowie die Meldungen an die Sozialkasse der Bauwirtschaft. Die vorgelegten Zahlen verdeutlichten hierbei den nach wie vor notwendigen Bedarf dieser Maßnahmen, um für mehr Wettbewerbsgerechtigkeit für die Innungsbetriebe zu sorgen.

Zum Ausbildungs- und Prüfungswesen berichtete Keckl, dass 2018 im Landkreis Neumarkt 44 neue Berufsausbildungsverträge im Bau-Handwerk genehmigt wurden. Auch berichtet Keckl kurz über die durchgeführten Zwischen- und Gesellenprüfungen im Berichtsjahr.

Danach folgte der Bericht der beiden Rechnungsprüfer mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung für das geprüfte Rechnungsjahr 2018. Als weiteren Punkt stand die Genehmigung der Jahresrechnung 2018 und die Festlegung der Beiträge und die Aufstellung des Haushaltsplanes 2019 – vorgetragen von Geschäftsführer Patrick Brandl – auf der Tagesordnung. 

nn

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