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Donnerstag, 24.09.2020

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Neumarkter Linke fordert: Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

Örtliche Mandatsträger appellieren an OB Thumann und Landrat Gailler - 16.09.2020 09:29 Uhr

Bilder, die unter die Haut gehen: Geflüchtete rennen, während ein Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos brennt.

© Panagiotis Balaskas, dpa


"Die Situation in Moria ist unerträglich und ein Symbolbild der verfehlten Asylpolitik der Europäischen Union", schreiben Kreisrat Norbert Finsterer und Stadtrat Philipp Schmidt. Die Menschen würden dort auf engstem Raum und unter katastrophalen Bedingungen beinahe wie Tiere gehalten. Daher erwartet Die Linke von Landrat Gailler schnelles Handeln. Dieser müsse schnellstmöglich die Bereitschaft zeigen, Geflüchtete im Landkreis aufnehmen zu wollen. Die Linke werde einen entsprechenden Antrag zur nächsten Kreistagssitzung stellen.

"Nicht wegschauen"

Der Neumarkter Stadtrat Philipp Schmidt appelliert an Oberbürgermeister Thumann: "Sobald es die Regierung und der Landkreis ermöglichen, muss sich Neumarkt bereiterklären Geflüchtete aufzunehmen. Unsere Stadt darf bei dieser humanitären Krise nicht wegschauen". Neumarkt solle Teil des Bündnisses "Sicherer Hafen" werden und Bereitschaft zeigen, in Seenot geratene Flüchtlinge aufzunehmen.

 

nn/hoe

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