Radverkehr

Neumarkter Radfahrer haben viele Tipps für Stadtplanungsamt

17.5.2021, 14:59 Uhr
An der Kreuzung Regensburger/Weinberger Straße wurde die Verkehrsinsel zurückgebaut und der Radweg durch eine rotmarkierte Furt ergänzt.

An der Kreuzung Regensburger/Weinberger Straße wurde die Verkehrsinsel zurückgebaut und der Radweg durch eine rotmarkierte Furt ergänzt. © Felix Mühlbauer/Stadt Neumarkt

Als "Fahrradfreundliche Kommune" arbeite die Stadt ständig an der Verbesserung der Situation für die Radfahrer, erklärt Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann. „Dabei setzen wir auch auf die Mitwirkung der Bürger.“ Möglich war dies im Frühsommer des vergangenen Jahres über die Meldeplattform „RADar!": sowohl über die Homepage der Stadt als auch per eigener App.

Nunmehr liegt dafür nicht nur das Ergebnis vor, sondern es sind auch erste Umsetzungen erfolgt. Insgesamt sind in dem dreiwöchigen Zeitraum 86 Anmerkungen beim Stadtplanungsamt eingegangen. Der Großteil davon bezog sich auf den Bereich der Verkehrsführung. Weitere Anregungen betrafen z.B. Verbesserungen an der Oberflächenbeschaffenheit der Radwege und deren Beschilderung.

Anregung bereits umgesetzt

Es gingen aber auch positive Bemerkungen zur Radverkehrsinfrastruktur ein. So manchen Hinweis hat die Stadt bereits aufgegriffen und für eine Lösung gesorgt. „Ein Beispiel für eine umgesetzte Maßnahme ist die Kreuzung an der Weinbergerstraße/Regensburger Straße“, merkt Oberbürgermeister Thumann an.

Die Verkehrsführung stadteinwärts aus der Regensburger Straße sei umständlich gewesen, weil der Radfahrstreifen endete und die Radfahrer gezwungen waren, die Fußgängerampel an der Weinbergerstraße zu nutzen. "Um die Situation zu verbessern, wurde die Verkehrsinsel zurück gebaut und der Radweg durch eine rotmarkierte Furt ergänzt.“

Die Meldungen helfen der Stadtverwaltung, die Brennpunkte aus Sicht der Alltagsradler zu erkennen. Selbst wenn manche Hinweise nicht kurzfristig umgesetzt werden können, fließen sie dennoch in die langfristigen Planungen ein. Die Umfrage fand im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ statt, und auch 2021 soll es sie wieder geben.

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