Samstag, 07.12.2019

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Neumarkter Rettungskräften Danke gesagt

Hoher Besuch zum Jahresende bei den Rettungsdiensten - 24.12.2016 10:49 Uhr

Kreisbrandrat Anton Bögl (2. v. re.) dankte den Politikern für deren Bemühen um eine gute Ausstattung seiner Feuerwehren. Sinnbildlich war dann auch das Pressefoto zwischen zwei Einsatzfahrzeugen: „Das linke haben wir Landrat und Oberbürgermeister zu verdanken, für das rechte hat sich Alois Karl eingesetzt“, schilderte der Kreisbrandrat. © Foto: Günter Distler


Nachdem Landrat Willibald Gailler, Europa-Parlamentarier Albert Deß, Bundestags-Abgeordneter Alois Karl und Staatssekretär Albert Füracker bereits beim Roten Kreuz und der Polizei vorbeigeschaut hatten, um dort neben Weihnachtswünschen auch Dankesworte an die Helfer zu richten, schauten sie bei der Feuerwehr in Neumarkt vorbei.

Oberbürgermeister Thomas Thumann, der zugleich 1. Vorsitzender der Neumarkter Wehr ist, ergriff zuerst das Wort: Er dankte den Feuerwehrleuten für „ihren unermüdlichen Einsatz, um das Leben der Mitmenschen zu retten.“

Mehr als 400 hatten die 60 aktiven Neumarkter Feuerwehrleute heuer bereits gefahren. „Darunter auch ein paar tragische“, wie Kreisbrandrat Anton Bögl erinnerte.

Alles andere als tragisch, so hoffen die Feuerwehrleute, sollte Weihnachten heuer werden: Brennende Christbäume wegen der Bienenwachskerzen habe es laut Kreisbrandrat Bögl „seit 15 Jahren nicht mehr gegeben“. Wenn überhaupt, dann mal ein Adventsgesteck, bei denen die Kerzen mittlerweile heruntergebrannt und die Äste ausgetrocknet waren“, ergänzt Christian Beer, der bei der Neumarkter Feuerwehr für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig ist.

Für diese rückläufigen Brand-Zahlen gibt es laut den Feuerwehrleuten zwei Gründe: Zum einen verwenden die meisten mittlerweile Lichterketten, zum anderen sind viele der Bäume, die es an den Straßenrändern zu kaufen gibt, oftmals mit einem Mittel eingesprüht. Kreisbrandrat Anton Bögl lüftet das Geheimnis: „Das soll zwar vorrangig die Nadeln länger am Baum halten, hat aber oft auch ein Brandschutzmittel beigemischt.“

Junge Leute gesucht

Das macht den Baum im Falle des Falles schwerer entzündlich. „Ausprobieren muss man das nun aber ja auch nicht unbedingt“, fügt Christian Beer noch hinzu – schließlich sollen auch die Feuerwehrleute ein wahrhaft ruhiges Weihnachten erleben dürfen.

Wer übrigens selbst einmal bei der Feuerwehr mitmachen will und für 2017 noch ein neues Hobby sucht: Ab zwölf Jahren darf man sich der Jugendgruppe der Neumarkter Feuerwehr anschließen; 14-tägig trifft sie sich. Der Jugendleiter Christian Beer: „Wenn Du Lust auf Gemeinschaft hast und das mit etwas Sinnvollem verbinden – sprich: anderen helfen – magst, dann bist Du bei uns goldrichtig.“ Auch Mädels sind jederzeit willkommen. Weitere Informationen gibt es unter: * (0 91 81) 48 89-0 und über die Internetseite www.feuerwehr.neumarkt.de.

ALEXANDRA HADERLEIN

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