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Samstag, 10.04.2021

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Nur noch ein Kitzeln in der Nase der Neumarkter Kinder, Eltern und Lehrer

Großer Andrang bei der zweiten Test-Aktion des Landkreises - 07.03.2021 20:00 Uhr

Der Kreisvorsitzende der Kreiswasserwacht, Mirko Stüdemann, die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Tamara Götz, BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann und Landrat Willibald Gailler (v.li.) informierten sich im Auswertungsraum bei den Ehrenamtlichen.

07.03.2021 © Foto: Wolfgang Fellner


Vorsichtig zogen die Helfer die Proben in den Nasen der Testwilligen.

07.03.2021 © Foto: Wolfgang Fellner


Bis 16 Uhr hatten die 88 Helfer in Freystadt, Berching, Lauterhofen, Parsberg und Neumarkt 828 Probanden getestet. Landrat Willibald Gailler formulierte es so: "Alle erhoffen sich etwas Positives – und zwar ein negatives Ergebnis."

 

Das konnte auch allen ausgestellt werden, wie schon am Samstag zuvor. Da waren es 681 Schnelltests gewesen, auch diese negativ. Die Initiative für die Testaktion war vom BRK ausgegangen, lobte Landrat Gailler, zusammen mit Helfern der Wasserwacht setzten sie sie um.

Ehrenamtlich im Einsatz

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Neumarkt: Großer Andrang bei Corona-Schnelltest-Station

Endlich mal eine gute Nachricht: Alle 828 am Samstag getesteten Mädchen und Buben, Eltern und Lehrer haben ein negatives Testergebnis. Das BRK Neumarkt hat mit der Wasserwacht die Teststationen aufgebaut.


Die Helfer waren alle ehrenamtlich im Einsatz, sagte Landrat Gailler, es gebe auch keine Entschädigung. In der Aula des Willibald Gluck-Gymnasiums hatten die BRKler mehrere Abstrichstationen aufgebaut, die Testanden erfassten sie bereits vor dem Gebäude.

Nach dem Abstrich ging es auf der anderen Seite des Gebäudes in den Pausenhof. Von dort riefen BRK-Helfer später die Probanden nach Auswertung des Testes auf, um ihnen das Ergebnis mitzuteilen.

"Nur so geht es und macht Sinn", sagte ein Vater, der mit Frau und Kindern mit dem Radl gekommen war. Anders lasse sich die Pandemie nicht in den Griff bekommen als durch stetes Testen in der nächsten Zeit.

Schulen sollen übernehmen

Ein weiteres Testangebot seitens des BRK ist nicht geplant, sagte stellvertretender Rettungsdienstleiter Oliver Finsterer, der ebenso wie BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann, die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Tamara Götz und der Kreisvorsitzende der Kreiswasserwacht, Mirko Stüdemann, vor Ort war. Das könnten nun die Schulen selbst übernehmen.


Wie wird ab Montag gelockert?


Die Tests seien inzwischen "sanfter" als zu Beginn, sagte Zimmermann, das sei nur noch ein Kitzeln in der Nase. Deshalb seien wohl auch so viele gekommen, schmunzelte er.

 

wof

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