Sonntag, 08.12.2019

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Oberölsbacher Ringer verabschieden sich mit Feuerwerk

Im letzten Heimkampf in der Oberliga Nord fegen die SCO-Ringer den Tabellenletzten SC 04 Nürnberg mit 28:8 von der Matte. - 02.12.2019 09:52 Uhr

Gleich im ersten Kampf zeigte Ölsbachs Bashir Kartojev (rot), wo an diesem Abend die Reise hingehen sollte. Mit schnellen Griffen und gelungenen Bodenaktionen zwang er den Nürnberger Sebastian Edel noch vor dem ersten Pausengong in die Abbruchniederlage. © Foto: Hubert Bösl


Im Oberligakampf wurde das Nürnberger Schlusslicht mit 28:8 von der Matte gefegt. Von den zehn Einzelkämpfen konnten die Franken nur zwei für sich entscheiden.

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Ringen: SC Oberölsbach - SC 04 Nürnberg

Ringen, Oberliga Nord: SC Oberölsbach (rot) - SC Nürnberg


In der Tabelle bleibt der SCO weiterhin auf dem vierten Rang hinter Kelheim, Burgebrach und Johannis Nürnberg. Im letzten Kampf der Saison muss er dann am kommenden Wochenende nach Kelheim, wo die Entscheidung um den dritten Tabellenrang fallen wird.

Auch die Reservestaffel gewann in der Landesliga mit 27:17 deutlich. Die jüngsten der Oberölsbacher Ringertruppe, die Schülerstaffel, setzte bereits im Auftaktkampf eine deutliches Zeichen und gewann mit 40:21.

Der Kampfverlauf:

57 Kilo, klassisch: Körperlich und technisch klar überlegen zeigte Bashir Kartojef (SCO) gegen den Nürnberger Sebastian Edel ganz klar, wer Herr im Ring ist. Mit schnellen Griffen und gelungenen Bodenaktionen zwang er seinen Widersacher noch vor dem ersten Pausengong in die Abbruchniederlage.

125 Kilo, Freistil: Nach einer kurzen Schrecksekunde – Lokalmatador Patrik Fanderl ging nach einem ungewollten Kinntreffer kurzzeitig zu Boden – erholte sich der Ölsbacher jedoch sehr schnell wieder und zeigte dem Nürnberger Imre Czesme bei seinem 7:2-Punktsieg klar die Grenzen auf.

61 Kilo, Freistil: Mit der ersten Aktion, einem klassischen Wurf, entschied Magomed Kartojev seinen Kampf bereits nach wenigen Sekunden mit einem Schultersieg für sich.

98 Kilo, klassisch: Nach kurzem Abtasten und einer 2:0-Führung des Nürnbergers Petjr Loskinski machte SCO-Halbschwergewichtler Etienne Wyrich dann ernst. Nach einem Konter des Oberölsbachers lag der polnische Widersacher nach 1:30 Minuten auf beiden Schultern.

Kluger Taktiker: Auch SCO-Leichtgewichtler Christian Gregor hatte seinen Gegner Johannes Edel die gesamte Kampfzeit über sicher im Griff. © Foto: Hubert Bösl


66 Kilo, klassisch: Taktisch hervorragende Leistung von Leichtgewichtler Christian Gregor, der den Nürnberger Johannes Edel die gesamte Kampfzeit von sechs Minuten sicher im Griff hatte. Am Ende stand der Oberölsbacher Schülertrainer als souveräner 6:0-Punktsieger fest.

86 Kilo, Freistil: Gegen den stärksten Nürnberger, den moldawischen Auswahlringer Siavash Abdimanesh, lieferte sich Thomas Kleesattel einen bärenstarken Fight. Gegen die Übersicht und Routine des Gastringers hatte er dann jedoch keine Chance, musste die technische Abbruchniederlage jedoch erst in der fünften Kampfminute hinnehmen.

71 Kilo, Freistil: Andre Bordihn, der Trainer der Nürnberger Truppe, war für Martin Kölbl dann ebenfalls eine Nummer zu groß. In der ersten Runde konnte sich der Ölsbacher aus einem Einsteiger des Frankens nicht mehr befreien und musste auf die Schultern.

75 Kilo, klassisch: Keinen harten Kampf lieferte sich Daniel Sittel und sein Gegner. Dem Ölsbacher gelang es, seinen Widersacher mit der ersten Aktion zu schultern.

80 Kilo, klassisch: Kampfloser Sieger war hier Petr Novak für den SCO.

75 Kilo, Freistil: Von den zahlreichen Oberölsbacher Fans, die ihm sogar ein eigenes Siegerlied gedichtet hatten, angefeuert zeigte Majid Dadashi wieder einmal seine hervorragenden technischen Fähigkeiten. In der vierten Kampfminute wurde das ungleiche Duell mit Mashi Akbari wegen technischer Überlegenheit des Öölsbachers abgebrochen.

Für die zweite SCO-Mannschaft punktete Felix Leinweber, der den Nürnberger Routinier Jakob Gerschmann mit Überlegenheit schlug, ebenso wie sein Bruder Lukas (kampflos), Istvan Nemeth mit zwei Punktsiegen, Jürgen Fürst und Mathias Geitner im Schwergewicht.

Für die Schülertruppe waren die Brüder Jakob und Lukas Geitner mit jeweils zwei Schultersiegen ebenso erfolgreich wie Jamie Dirnhofer und Bashir Kartojev, die ihre Gegner jeweils schnell schulterten. Johann Seeger fuhr mit zwei Schultersiegen ebenfalls die höchst mögliche Punktzahl für den SCO ein.

hmai

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