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OM-Klebetechnik setzt auf Biokunststoff

Material der umweltfreundlichen Produkte zerfällt in sechs Monaten - 17.11.2018 10:58 Uhr

Die Firma OM-Klebetechnik in Seligenporten bemüht sich mit Erfolg, besonders umweltfreundliche Produkte auf den Markt zu bringen, der sonst stark von Kunststoffen geprägt ist (im Bild eine Projektsimulation der Firma). © Grafik: OM-Klebetechnik


Alexandra Lippmann; Leiterin Klebebanddruck und Packband der OM-Klebetechnik, kommentiert: "Die Nachfrage nach umweltgerechten Alternativen steigt. Das war zuletzt auf der FachPack 2018 in Nürnberg deutlich spürbar. Nun können wir unseren in der Produktion seit Längerem gesetzten Kurs zu mehr Nachhaltigkeit endlich auch verstärkt im Sortiment ausbauen."

Die neu angebotenen Bio-Tape-Verpackungsklebebänder zerfallen im Industrie-Kompost in sechs Monaten komplett zu Kohlendioxid, Wasser und Humus. Alternativ kann das Material mechanisch sowie chemisch recycelt oder verbrannt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffen erzeugt der als Trägermaterial verwendete Biokunststoff bis zu 80 Prozent weniger Treibhausemissionen.

Zu den weiteren nachhaltigen Klebeband-Varianten zählen doppelseitige Klebebänder, verstärkte Faserbänder sowie Maskierungs- und Markierungsbänder. Verfügbar in vielfältigen Farben, können diese Klebeprodukte durch Druck oder Converting für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche flexibel nutzbar gemacht werden. Mit individuellen Lieferformaten ist an die Anforderungen der handwerklichen ebenso wie der industriellen Anwendung gedacht.

Der Trend zu ökonomisch und ökologisch nachhaltigeren Lösungen geht aber weit über einzelne Produkte und ihren Anwendungszyklus hinaus. Bereits ihre Herstellung verursacht weniger Umweltbelastungen, weil Emissionen laufend erfasst und Abfälle vermieden beziehungsweise nahezu vollständig recycelt werden. Die besonders energiesparenden internen Prozesse, zum Beispiel bei der Kühlung von Druckmaschinen, wurden 2015 mit dem Best-Practice-Energieeffizienz-Label ausgezeichnet. Von der Einbindung regionaler Dienstleister und Lieferanten bis hin zur Unterstützung von Kunden beim Umstieg auf umweltfreundlichere Produkt-Alternativen leistet der Converting-Spezialist nach eigener Einschätzung einiges an Pionierarbeit. 

nn

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