Donnerstag, 20.02.2020

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Parsberg: ÖPNV soll besser werden

Verwaltungsdirektor Gottschalk informierte den Stadtrat über verschiedene Maßnahmen - 15.10.2019 09:39 Uhr

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Parsberg soll weiter ausgebaut werden. Auf dem Foto: die zentrale Haltestelle in der Dr.-Schrettenbrunner-Straße. © Foto: Werner Sturm


Der Verwaltungsdirektor Gottschalk gab einen Überblick über den Öffentlichen Personennahverkehr in der Region. Bereits 2018 sei der Busverkehr neu geordnet worden. So werden beispielsweise zusätzliche Nachmittagsfahrten angeboten und das Angebot an den Samstagen habe man ausgeweitet. Eingesetzt werden jetzt auch barrierefreie Niederflurbusse.

Gottschalk kündigte den weiteren Ausbau des Rufbussystems und die Einführung des Anrufsammeltaxis im Raum Parsberg an. Ferner zeigte er sich optimistisch, dass ab dem Fahrplan 2023/2024 der Regionalexpress auf der Schienenverbindung zwischen Regensburg und Nürnberg im Einstundentakt verkehren wird. Auch ein der S-Bahn vergleichbarer Halbstundentakt der Regionalzüge zwischen diesen beiden Städten sei denkbar, so Michael Gottschalk.

Ferner läge bereits eine Zusage vor, dass die RVV-Tarife für alle Buslinien sowie für den Stadtbus Parsberg Anwendung finden würden. "Eine Fahrkarte, ein Ticket für alle Linien, die Vereinfachung des Tarifsystems und ein durchgängiger Ein- bis Zweistundentakt, das sind unsere Ziele für den ÖPNV, so Gottschalk.

Seine Zukunftsvision: "Der Landkreis versucht ein Modellprojekt für autonomes Fahren zu bekommen. Solche Busse wären rund um die Uhr einsetzbar."

Damit die Schul- und Fußwegsituation aus dem Baugebiet Lindlberg nicht unmittelbar über die St 2234 erfolgen muss, wird die Stadt von dort aus eine fußläufige Verbindung in die Stadt und zum Schulzentrum über das Baugebiet am Kalvarienberg schaffen. Um die soll sich auch der Winterdienst kümmern. Dafür muss sie entsprechend gestaltet werden. Der Stadtrat war damit einverstanden.

Im Rahmen der Dorferneuerung in Darshofen wird der Kirchvorplatz neu gestaltet. In diesem Zusammenhang werden unter anderem die Stützmauer erneuert, der Vorplatz mit Betonpflaster befestigt und das Treppengeländer erneuert. Die Kosten dafür belaufen sich gesamt auf 182 379 Euro. Das Gremium segnete das ab.

Zügig voran schreiten die Arbeiten zur Errichtung der Kindertagesstätte an der Hatzengrün sowie beim Umbau des Bahnhofsgebäudes. Für die Kinderbetreuungseinrichtung wurden die Zimmerer- und Holzbauarbeiten für 25 330 Euro an die Firma Bruckschlögl vergeben. Die Küchen liefert der Möbelhof für 25 239 Euro. Bei der beschränkten Ausschreibung der Elektroarbeiten am Bahnhofsgebäude sind vier Angebote eingegangen, die Kostenschätzung liegt bei 156 000 Euro. Bürgermeister Josef Bauer wurde ermächtigt, dem wirtschaftlichsten Anbieter den Auftrag zu erteilen.

Damit der Bedarf an Bauland in der Gemeinde Parsberg auch in den Ortsteilen weiterhin gedeckt werden kann, wurde die Ausweisung des allgemeinen Wohngebietes Moritzenberg in Willenhofen mit sechs Parzellen beschlossen.

WERNER STURM

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