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Pilsach: Viele Eschen sind dem Tode geweiht

Tückischer Erreger lässt sich nicht bekämpfen - Drei kranke Bäume gerodet - 16.02.2021 09:49 Uhr

Mit der Baumschere in Stücke geschnitten: Die drei großen Eschen an der B299 in Pilsach waren von einem aus Ostasien eingeschleppten Pilz befallen.

15.02.2021 © Foto: Wolfgang Fellner


Da hilft es nur noch, die Bäume zügig zu "ernten". So geschehen am Montag an der B299 in Pilsach. Dort ließ das Staatliche Bauamt drei kranke Eschen neben der Fahrbahn entnehmen. Ein Bagger schnitt sie mit der Baumschwere in Stücke.

Das Eschentriebsterben breitet sich seit den 90er Jahren in ganz Europa aus. Verursacht wird die schwere Baumkrankheit durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz. Dessen Sporen infizieren die Blätter der Esche. Der Erreger dringt in die Triebe vor und tötet diese ab. Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.

Bruchgefährdete Äste entfernt

Ein weiterer Einsatzort war gestern die Staatsstraße 2660 am Ortseingang von Neumarkt bei der Firma Egner und bei Pfleiderer. Hier wurden Totholz und bruchgefährdete Äste entfernt, die zur Gefahr für den fließenden Verkehr werden könnten. Ab Mittwoch werden dann Gehölze am Münchener Ring bei der Staufer Brücke zurückgeschnitten.

nd

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