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Postbauer-Heng: Sternsinger fordern Wettschuld ein

In Postbauer-Heng zogen Bürgermeister und Geistlicher von Haus zu Haus - 29.12.2016 11:19 Uhr

Die Sternsinger (v. re.) Cornelia Dinkel, Horst Kratzer, Renate Seitz und Markus Fiedler mit dem „Kamel“ Lupi und Hermann Dinkel mit dem Bollerwagen.

© Foto: Resi Heilmann


Bürgermeister und der Pfarrer hatten mit den Kindern und Jugendlichen in der Marktgemeinde gewettet, dass sich keine 50 jungen Leute am Sternsingen beteiligen werden - und verloren.

Angemeldet hatten sich 76. „Meine Wette habe ich damit ganz klar verloren. Liebe Kinder und Jugendliche: Ich bin stolz auf euch. Ihr seid spitze“, freute sich Fiedler. Schnell hatte er seine Gruppe zusammen mit Bürgermeister Horst Kratzer der den Part des Balthasar übernahm und Pfarrerin Cornelia Dinkel als Melchior.

Ihr Mann, der evangelische Pfarrer Hermann Dinkel, zog den Bollerwagen und Gemeindereferentin Renate Seitz trug den Stern. Pfarrer Fiedler war der Kasper.

Lupi als Kamel

Zusätzliche Attraktion der Sternsinger war Pfarrershündin Lupi als Kamel. Für sie hatte eine Ministrantenmutter mit ihren zwei Töchtern ein Kostüm entworfen und genäht. Schon beim einkleiden im katholischen Pfarrheim hatten die Gruppe viel Spaß und machten sich anschließend auf den Weg zum Seniorenzentrum. Unterwegs besuchten sie noch einige Geschäfte, sangen und sagten ihre Sprüche auf, ganz genauso, wie die Kleinen das auch machen.

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Bürgermeister und Pfarrer lösen Wettschuld ein

Bürgermeister Kratzer und der Pfarrer Fielder hatten mit den Kindern und Jugendlichen in Postbauer-Heng gewettet, dass sich keine 50 jungen Leute am Sternsingen beteiligen werden - und verloren. Jetzt zogen sie von Haus zu Haus.


Natürlich durfte auch das Rathaus nicht fehlen, wo sie erwartet wurden, genauso wie im Seniorenzentrum mit Betreutem Wohnen. Überall brachten sie an den Türen die Aufkleber mit dem Segensspruch an. Anschließend ging es zum Wurzhof, eine Einrichtung der Rummelsberger Diakonie im Ortsteil Buch.

Bis Mittag war die Sternsingergruppe unterwegs, dann standen wieder andere Termine auf Programm. Das Fazit: Es war eine gelungene Aktion, die allen Freude bereitete und zeigte, wie eng Rathaus und die Kirchen zusammen arbeiten und Ökumene gelebt wird.

Seit Sonntag sind die jugendlichen Sternsinger bereits in der Marktgemeinde unterwegs und gehen von Haus zu Haus.

RESI HEILMANN E-Mail

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