Postbaurer beim Weltjugendtag: O wie schön ist Panama

17.1.2019, 06:00 Uhr
Bereits unterwegs in Panama (v. li.): Tobias Roth, Stephanie Sigl, Thomas Meier, Christiane Kraus und David Hink aus Postbauer-Heng auf dem Leguankopf im Tal El Valle Anton.

Bereits unterwegs in Panama (v. li.): Tobias Roth, Stephanie Sigl, Thomas Meier, Christiane Kraus und David Hink aus Postbauer-Heng auf dem Leguankopf im Tal El Valle Anton. © Foto: Tobias Roth/pde

Die Eichstätter haben sich einer Gruppe mit 160 Jugendlichen aus verschiedenen Bistümern Deutschlands und Österreichs angeschlossen. Organisiert wurde die Reise von den bischöflichen Jugendämtern Eichstätt und Augsburg zusammen mit der Bewegung "Jugend 2000".

Bereits in Panama unterwegs sind fünf Jugendleiter aus der Pfarrei Postbauer-Heng, die sich auf eigene Faust aufgemacht haben. Sie verbringen die "Tage der Begegnung" bei Gastfamilien in Almirante, einer Küstenstadt vor der Inselgruppe Bocas del Toro im Westen Panamas.

"So können wir die Lebenswirklichkeit der Menschen hautnah erleben", sagt David Hink, der bereits 2005 in Köln und 2013 in Rio de Janeiro dabei war. Panama ist das kleinste Land, in dem der internationale Weltjugendtag seit 1984 stattfindet. Rund 86 Prozent der 4,1 Millionen Einwohner sind katholisch.

Unter dem Motto "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast" (Lk 1,38) erwartet die Teilnehmer ein vielfältiges Programm vom 22. bis 27. Januar in Panama-Stadt. Dort werden rund 600 000 junge Christinnen und Christen aus allen Kontinenten gemeinsam mit Papst Franziskus beten, singen und feiern. In Katechesen kommen Bischöfe mit den Jugendlichen ins Gespräch, bei internationalen Kulturfestivals, Theateraufführungen und Konzerten können die Teilnehmer die verschiedenen Kulturen kennenlernen.

Höhepunkt ist der Abschlussgottesdienst mit dem Papst am Sonntag, 27. Januar, auf einem großen Gelände am Rande der Hauptstadt.

Diözesanjugendseelsorger Clemens Mennicken freut sich auf das Glaubensfest: "Wie Maria wollen wir in den Tagen des Weltjugendtages besonders hellhörig sein für Gottes Geist und die Freude am Glauben mit vielen anderen teilen."

"Muss man erlebt haben"

Auch bei Franziska Gampenrieder ist die Vorfreude groß. Die Ingolstädterin nimmt zum zweiten Mal an einem Weltjugendtag teil. "Die Stimmung, die man dort erlebt, egal in welchem Land, ist einfach einzigartig. Die Herzlichkeit und Offenheit von Jugendlichen aus allen Kulturen, das Zusammenkommen und sich Austauschen, das muss man erlebt haben".

Für Cornelia Dürgner aus Illschwang, die derzeit am you-Projekt, dem Christlichen Orientierungsjahr Eichstätt, teilnimmt, ist es die erste Fahrt zu einem Weltjugendtag. Sie freue sich, "ein anderes Land kennenzulernen und mit vielen jungen Menschen Glauben zu erleben".

Auch Daheimgebliebene können ein wenig Weltjugendtagsstimmung miterleben. Das you-Haus in Eichstätt lädt zu einer "WJT-Party" ein, am Sonntag, 27. Januar, ab 12 Uhr. Mehr unter www.jugend-bistum-eichstaett.de. Bilder der Reise auf Instagram: @weltjugendtag.de

 

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