Dienstag, 26.01.2021

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Protestwelle rollt: 400 Einwände gegen Umfahrung von Seubersdorf

Das hat die Regierung der Oberpfalz nach dem Ende der Einspruchsfrist gemeldet - 05.09.2020 12:45 Uhr

Die gegner der OIrtsumfahrung Seubersdorf informierten sich vor Ort - und selbstverständlich per Rad (von rechts nach links): Gabriele Bayer (Bezirksrätin), Reinhard Scheuerlein (BN Oberpfalzbeauftragter), Stefan Haas (Fraktionsvorsitzender), Stefan Schmidt (MdB), Klara Grönninger (BN Ortsvorsitzende), Sigrid Schindler (BN Vorsitzende Kreisgruppe Neumarkt)

25.08.2020 © Eva Borke-Thoma


Knapp 400 Einwendungen wurden gegen die Ortsumfahrung Seubersdorf erhoben. Das geht aus der Information der Regierung der Oberpfalz hervor, wie der Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete der Grünen Stefan Schmidt mitteilt.

 

Gemeinsam mit dem lokalen Bund Naturschutz sieht Schmidt dies als eindrucksvolles Zeichen, die Pläne für eine Ortsumfahrung nun endgültig aufzugeben. "So viele Einwendungen für einen vergleichsweise kleinen Ort wie Seubersdorf ist ein sehr eindrückliches Signal, dass die Bürger nicht hinter den Plänen des Straßenbauamtes stehen. Die Ortsumfahrung sollte fallen gelassen werden", schreibt Schmidt.

Protest muss auch Eche finden

Die Vorsitzende der Ortsgruppe vom Bund Naturschutz, Klara Grönninger, hofft nun, dass die Einwände bei der Planung berücksichtigt werden. Sollten die Wünsche und Interessen von Anwohnern und der Natur nicht ernst genommen werden, stehe eine Klage des Bund Naturschutz weiterhin im Raum.

Vor zwei Wochen hatte sich Stefan Schmidt ein Bild vor Ort gemacht. Dabei zitierte er auch aus einer Anfrage an die Bundesregierung. "Regelmäßig wird behauptet, die Eisenbahnbrücke sei zu marode und deshalb müsse eine Ortsumfahrung gebaut werden. Aber die Brücke ist pfenniggut, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort dargestellt hat."

nn

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