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Runderneuerung fürs "Jura Mare"

Ein Neubau käme zu teuer, entschied der Parsberger Stadtrat - 16.12.2020 11:03 Uhr

Im Parsberger Freibad sollen vorrangig die Leitungen saniert werden und notwendige Arbeiten zur Gewährleistung der Betriebssicherheit erfolgen.

15.12.2020 © Foto: Werner Sturm


Bei der jüngsten Sitzung des Parsberger Stadtrats musste Bürgermeister Josef Bauer krankheitsbedingt passen, daher übernahm Vizebürgermeister Jakob Wittmann. Er verlas zunächst einen kurzen Jahresrückblick des Rathauschefs.

Demnach habe sich die Stadt trotz großer coronabedingter Einschränkungen auch im Jahr 2020 positiv entwickelt. "Die Belastungen für alle Bürger waren und sind leider immer noch unvorstellbar. Fast alle unsere Veranstaltungen mussten abgesagt werden." Fürs Freibad und weitere Angebote der Stadt habe es starke Einschränkungen gegeben, schrieb Bauer.


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Er sei stolz auf alle, die zur Verhinderung von noch Schlimmerem ihren Beitrag geleistet haben. Im Namen aller Stadtratsfraktionen sagte Christian Sinzinger (SPD): "Es gilt in diesen Zeiten der Einschränkungen und Unsicherheiten, einfach Danke zu sagen. Danke an die Bevölkerung, die sich mit wenigen Ausnahmen an die Vorgaben gehalten hat. Danke an die Hilfsorganisationen des Gesundheitswesens, Danke an Mitarbeiter an Schulen und Kindergärten und letztendlich Danke an die Angestellten der Stadt."

Erbaut Anfang der 1970er

Das Freibad "Jura Mare" wurde in den Jahren 1972/73 errichtet und ist seit dieser Zeit nahezu unverändert im Betrieb. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre kamen 60.000 Gäste. Im September 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, aus Mitteln des Bundesprogramms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur" Fördermittel für eine Sanierung zu beantragen.

Im März 2020 beschloss der Bund, das Freibad mit 355.500 Euro zu fördern. Angemeldet wurden 790.000 Euro. Das Büro Krautloher Architekten aus Vilshofen hat errechnet, dass ein Bad-Neubau ohne Wellen- und Sprungbecken über 7,5 Millionen Euro kosten würde, eine Generalsanierung voraussichtlich rund 6,7 Millionen Euro.

Nach ausführlicher Diskussion setzte sich angesichts der hohen Kosten mehrheitlich die Meinung durch, sich vordringlich auf die Gewährleistung der Betriebssicherheit zu konzentrieren. Die Verwaltung sollte die Kosten hierfür und für die Erneuerung der Leitungen ermitteln.

WERNER STURM

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