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Freitag, 27.11.2020

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Schönere Stadtmitte: Parsberg will groß investieren

Für die Umgestaltung des Zentrums werden bis 2024 viele Millionen Euro benötigt - 21.11.2020 10:02 Uhr

Im nächsten Jahr soll es mit der Gestaltung der Parsberger Stadtmitte losgehen. 3,12 Millionen Euro, verteilt auf vier Jahre, meldet Parsberg dafür in der Städtebauförderung an.

20.11.2020 © Foto: Werner Sturm


Nachdem die Bahnunterführung in der Hohenfelser Straße umgebaut und für den Verkehr frei gegeben wurde, wird die Stadtmitte nicht mehr als Umfahrung genutzt. Deswegen kann man nun laut Bürgermeister Josef Bauer das Großprojekt Umgestaltung der Stadtmitte angehen.

3,12 Millionen Euro stehen dafür, verteilt auf vier Jahre, in der Bedarfsermittlung: Für die Umgestaltung der Dr.-Boecale-Straße insgesamt 750.000 Euro, für die Stadtmitte selbst 1,5 Millionen Euro, für die Marktstraße bis hin zur Lupburger Straße 750.000 Euro sowie für die Verbindung der Marktstraße mit der Seilergasse 120.000 Euro.

Umbau des Bahnhofs

Zirka 1,93 Millionen Euro wird der Umbau des Bahnhofs mitsamt der Gestaltung des Umfelds und des Zugangs zur Stadtmitte kosten. Hier ist bereits einiges geschehen. Die beiden, vom Bahnhofsgebäude abgetrennten Nebengebäude mit einem Reisebüro und der sanitären Anlage sind laut Bauer fast fertig.

Jetzt geht es um die Innenraumgestaltung des zentralen, denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes, in dem unter anderem die Stadtbücherei untergebracht wird.

In der Nähe des Bahnhofs wird ein Grunderwerb nötig sein und nahe der Burg als Ordungsmaßnahme ein Abbruch. Da es sich hier um private Grundstücke handelt, wurde die finanzielle Angelegenheit dazu in der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung verhandelt und diskutiert. 


 "Boomtown" im östlichen Landkreis


Im zweiten Tagesordnungspunkt ging es um die formelle Erweiterung des städtebaulichen Sanierungsgebiets. Hintergrund ist, dass die medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (Medbo) eine Klinik mit voraussichtlich 25 psychosomatischen stationären Betten und zehn tagesklinischen psychosomatischen Behandlungsplätzen im Anschluss an ehemalige Krankenhausgebäude bauen will.

Um auch bei dieser Maßnahme in die Städtebauförderung zu kommen, soll das städtebauliche Sanierungsgebiet erweitert werden. So wurde es dann auch mehrheitlich entschieden.

WERNER STURM

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