Sengenthal: Kirchweih bei knackigen Temperaturen

22.11.2018, 15:09 Uhr
Die knackige Kälte ließen sich die zwölf Paare bei der St. Elisabeth Kirwa in Sengenthal nicht ansehen. Eisenhart hielten sie durch, während die Zuschauer in dicke Winterjacken, Schals und Mützen gehüllt waren.

Die knackige Kälte ließen sich die zwölf Paare bei der St. Elisabeth Kirwa in Sengenthal nicht ansehen. Eisenhart hielten sie durch, während die Zuschauer in dicke Winterjacken, Schals und Mützen gehüllt waren. © Foto: mi

Beim Losverkauf an drei von vier Kirchweihtagen hatte das Kirwapaar 515 Lose verkauft. Den Auftakt zur viertägigen Feierei machten am Freitagabend die besten Schafkopfer, die um die Punkte beim Solo, Wenz, Geier und Sauspiel kartelten.

Denn wieder einmal gab es wertvolle Sachpreise zu gewinnen. Um diese buhlten Teilnehmer in 33 Parteien – ein neuer Rekord.

Schubkarren und Dachkoffer

Der beste Schafkopfspieler kommt dieses Jahr mit Bernhard Meier (103 Punkte) aus Stierbaum. Er gewann einen Dachgepäckskoffer fürs Auto. Platz zwei belegte Benjamin Kaltenegger aus Neumarkt (101 Punkten). Dafür gab es einen Designer-Bürostuhl im Wert von 600 Euro. Der Drittplatzierte Arnold Lauterbach aus Postbauer-Heng (100 Punkte) durfte am Ende einen Schubkarren mit Schaufel mit nach Hause nehmen.

Am Samstagmorgen holten die Kirwaburschen dann bei trockener Kälte den Baum aus dem Wald. Sie schälten und schmückten ihn, ehe sie ihn am Nachmittag mit vereinten Kräften unter den "Hebt an"-Rufen von Stephan Kratzer in die Höhe stemmten.

Während die zwölf Kirwapaare ihre einstudierten Tänze präsentierten, sorgten die Mütter der Jugendlichen mit heißem Kaffee, Glühwein und einem umfangreichen Kuchenbuffet für ein wärmendes Bauchgefühl.

Am Abend ließ im Sportheim die Kultband der Gemeinde, die "Gaudinudln", den Kirwabär steppen und sorgten so für beste Stimmung. Zum Kirwa-Ausklang am Montag spielte die Gruppe "Drum Schloooch" auf.

Eine Besonderheit in Sengenthal: Die ASC-Kegelabteilung mischt bei der Kirchweih mit. Zum achten Mal hatte sie heuer unter der Leitung von Anneliese Friede das Kirwakegeln für Hobbykegler organisiert.

47 Leute beteiligten sich. Der Modus: sechs Würfe in die Vollen, sechs Würfe ins Abräumen. Und dieses Ergebnis multipliziert mit dem Würfelergebnis mit zwei Würfeln.

Den ersten Platz in der Herrenwertung belegte André Graml mit 560 Punkten vor Klaus Röber (392 Punkte) und Jürgen Rupp (360 Punkte).

Bei den Damen kletterte Gabi Wutz (370 Punkte) aufs Siegertreppchen. Patrizia Rupp wurde mit 315 Punkten Zweite und und Lena Mederer (279 Punkte) Dritte.

Um vier Zentimeter verschätzt

Mehr Kirwabesucher machten beim Baumlänge-Schätzen mit: 88 Leute gaben Tipps ab. Sebastian Meier tippte auf 24,69 Meter und lag damit nur um vier Zentimeter über der tatsächlichen Baumlänge von 24,65 Meter. Am Zweitnächsten lagen Martina Bögl und Sabrina Bengl. Sie hatten beide auf 24.58 Meter getippt.

Die Abteilungsleiterin der Kegelabteilung, Anneliese Friede, bedankte sich bei allen, die zu dem großartigen Wochenende beigetragen hatten: "Die Jubiläumskirchweih war auf jeden Fall ein voller Erfolg", so ihr Fazit.

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