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Montag, 14.10.2019

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Söder und Füracker in Oberbuchfeld

Prosit im Festzelt: Ministerpräsident und Finanzminister riefen zur Europawahl auf - 22.05.2019 20:44 Uhr

Ein Prosit auf Oberbuchfeld und die Oberpfalz: Im Festzelt stießen Ministerpräsident Markus Söder, der Deininger Bürgermeister Alois Scherer, Landrat Willibald Gailler, CSU-Kreischefin Susanne Hierl, MdB Alois Karl, Europawahl-Kandidat Christian Doleschal und Finanzminister Albert Füracker (v.li.) miteinander an. © Werner Sturm


In Oberbuchfeld in der Gemeinde Deining steht derzeit ein großes Festzelt. Die örtliche Feuerwehr feiert ihr 125-jähriges Jubiläum. Die CSU Oberpfalz und der CSU-Kreisverband Neumarkt hatten dorthin zu der Großkundgebung mit Parteichef Söder, dem Bezirksvorsitzenden der Christsozialen, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, sowie dem Spitzenkandidaten der CSU Oberpfalz zur Europawahl, Christian Doleschal, eingeladen.

Pünktlich um 19 Uhr, bei strömenden Regen, fuhr die schwarze Dienstlimousine des Ministerpräsidenten vor. Die Blaskapelle Deining intonierte den Defiliermarsch, die Leute erhoben sich von ihren Sitzen und geleiteten Söder und Füracker mit rhythmischem Klatschen in das vollbesetzte Zelt. Nach einem kräftigen Schluck Festbier begrüßte der Deininger Bürgermeister Alois Scherer die versammelte Politprominenz und die Zuhörer.

"Es freut mich, dass Markus Söder heute bereits zum dritten Mal Gast in Oberbuchfeld ist. Er hat uns in der Vergangenheit schon als Vorsitzender der Jungen Union und als CSU-Generalsekretär die Ehre gegeben." Scherer bedankte sich bei Söder und Füracker für deren Einsatz "zum Wohle der Menschen in Bayern und im Landkreis Neumarkt sowie für die hervorragende Arbeit für das Land" und gab den Spitzenpolitikern mit auf den Weg: "Wir brauchen einen zielführenden Abbau der überbordenden Bürokratie in Europa."

Gleich mit Beginn seiner immer wieder von starkem Beifall begleiteten Rede hatte Söder sein Publikum im Griff: "Es gibt Freunde und Parteifreunde. Aber immer wenn ich in die Oberpfalz komme, fühle ich mich unter Freunden." Und Söder setzte, trotz eines langen Tages sichtbar hervorragend gelaunt, noch Einen drauf: "Ich war heute in Berlin, München, Nürnberg und Dresden und jetzt zum krönenden Abschluss in Oberbuchfeld." Er komme gerne in den ländlichen Raum, denn dort könne man die Seele Bayerns spüren. Große Zustimmung erntete der Regierungschef, als er seinen Finanzminister adelte: "Er gehört zu meinen wichtigsten Ministern und macht einen sensationellen Job."

Eingehend auf die Europawahlen warnte Söder davor, links- oder rechtsextreme Parteien zu wählen: "Wir dürfen nicht denen die Macht überlassen, die Europa spalten wollen." Er bezeichnete es als einmalige Chance, dass mit Manfred Weber zum ersten Mal seit fünf Jahrzehnten ein deutscher und zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte ein bayerischer Politiker an der Spitze Europas stehen könnte. Und dann hatte Söder bei seinem Aufruf zum Wahlgang wieder die Lacher auf seiner Seite, als er mit einem Blick auf den Nürnberger Club sagt: "Gehen sie zur Wahl, denn mangelnde Chancenverwertung ist die dümmste Art der Niederlage." Ein dickes Lob hatte der Parteichef auch für Christian Doleschal parat: "Der brennt für Europa, gebt ihm eure Stimme."

Abschließend ergriff Füracker das Mikrofon. Er hielt eine launische Rede und lobte seinen Chef: "Markus, du besitzt die Kraft, Kreativität und den Ideenreichtum, um unser Land voranzubringen." Das Deutschlandlied und die Bayernhymne wurden angestimmt, es gab stehende Ovationen für Söder und Füracker, die Festdamen verabschiedeten ihren Ehrenschirmherrn Söder mit launigen Versen und Geschenken. Söder verewigte sich mit einem Autogramm im Goldenen Buch der Gemeinde und auf der Trommel der Blaskapelle. Nach rund zwei Stunden begab sich der Tross der Dienstfahrzeuge wieder auf den Weg in die Landeshauptstadt.

WERNER STURM

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